EU-Haushalt 2014-2020: "Rien ne va plus" für Zukunftsthemen?

Bei den schwierigen Budgetverhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU werden vor allem die Bereiche Bildung, Forschung, Innovation, Infrastruktur und KMU-Förderung unter Druck geraten. Der DIHK warnt vor allzu harten Einschnitten bei diesen Zukunftsthemen und lobt das Förderinstrument „Fast Track to Innovation“ als richtigen Ansatz, der in den weiteren Verhandlungen keinesfalls unter die Räder kommen dürfe.

 

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Vier Schritte zur Lösung der Krise im Euroraum

Die Krise im Euroraum ist nur mit allen Mitgliedsländern der Währungsunion und ohne weitere Schuldenschnitte lösbar. Die Entscheidung der EZB, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Euro-Krisenländern zu kaufen, die Empfehlung des IWF, die Konsolidierungsziele zeitlich zu strecken und die Erklärung des Bundesfinanzministers, keinen Staatsbankrott Griechenlands zuzulassen, weisen daher in die richtige Richtung. Eine zeitweilige Stabilisierung sei so zwar lt. Hans-Böckler-Stiftung möglich, eine dauerhafte Überwindung der Krise bedarf jedoch mehr.

 

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KMU-Woche: Die EU braucht mehr Unternehmerinnen, um Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen

Das unternehmerische Potenzial von Frauen ist nicht genügend erschlossen und die EU braucht mehr Unternehmerinnen, um Wachstum und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dies war die wichtigste Botschaft des Gipfeltreffens der europäischen KMU-Woche (European SME Week Summit) in Brüssel, deren Schwerpunkt darauf liegt, Frauen zu ermutigen, die Gründung und den Betrieb einer eigenen Firma, in der Regel ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU), ins Auge zu fassen.

 

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Deutsche Wirtschaft trotzt stürmischen Zeiten

Die deutsche Wirtschaft hat sich lt. BMWi trotz aller weltwirtschaftlichen Turbulenzen behauptet und bleibt auf Wachstumskurs. Das erste Halbjahr 2012 verlief besser als noch im Frühjahr gedacht. Doch Deutschland durchquert stürmische Gewässer angesichts der europäischen Staatsschuldenkrise und der konjunkturellen Abschwächung von Schwellenländern in Asien und Lateinamerika. Vieles spricht jedoch dafür, dass die Weltwirtschaft 2013 wieder an Schwung gewinnen kann und auch in Deutschland die Konjunktur wieder anziehen dürfte.

 

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Euro-Austritt Griechenlands könnte weltweite Wirtschaftskrise auslösen – Stiftung warnt vor weitreichenden Dominoeffekten

Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro trägt das Risiko eines europäischen und sogar internationalen Flächenbrandes und könnte eine weltweite Wirtschaftskrise zur Folge haben. Zu den Betroffenen würden nicht nur die Südeuropäer oder die Mitglieder der EU, sondern auch die USA, China und andere Schwellenländer gehören. Zu diesem Ergebnis kommt eine volkswirtschaftliche Berechnung der Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

 

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Rezessionsgefahr rasant gestiegen – IMK-Indikator auf Warnstufe gelb

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, ist im vergangenen Monat rasant angestiegen. Das zeigt der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Erstmals in diesem Jahr klettert die vom Indikator ausgewiesene Rezessionsgefahr zeitweilig auf über 40 Prozent. Für den Oktober und November signalisiert der Indikator die mittlere Warnstufe gelb.

 

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Europäische Verbraucher rechnen nicht mit einer schnellen Wirtschaftserholung

In den Sommermonaten hatte die EU mit neuen Unsicherheiten zu kämpfen. Zum einen stiegen die Zinsen für spanische und italienische Staatsanleihen drastisch in die Höhe. Zum anderen war lange Zeit unklar, ob Deutschland aus dem Rettungsfonds ESM aussteigen muss. Hinzu kamen weitere rezessive Tendenzen in vielen europäischen Staaten. Die Verbraucher haben fast überall mit entsprechender Unsicherheit reagiert. Die Werte der Indikatoren Konjunktur- und Einkommenserwartung sowie die Anschaffungsneigung sind lt. aktueller GfK-Konsumklimastudie in fast allen betrachteten Staaten deutlich gesunken.

 

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