Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im September 2012 um 7,3 Punkte gestiegen und stehen nun bei minus 18,2 Punkte. Dies ist der erste Anstieg des Indikators nach vier Rückgängen in Folge.
Wirtschaft
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im September 2012 um 7,3 Punkte gestiegen und stehen nun bei minus 18,2 Punkte. Dies ist der erste Anstieg des Indikators nach vier Rückgängen in Folge.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, hat sich im vergangenen Monat erneut deutlich erhöht. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung.
Die Zukunft der erneuerbaren Energien im europäischen Binnenmarkt und der europaweite Ausbau von Energieinfrastrukturen standen im Mittelpunkt der Beratungen der 27 Energieminister beim informellen Ratstreffen in Nikosia unter zyprischer Ratspräsidentschaft. Das BMWi berichtet.
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER17) im Juli 2012 ein Überschuss von 15,6 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +2,1 Mrd. im Juli 2011, berichtet die Eurostat.
Die Arbeitskosten pro Stunde sind lt. Eurostat im Euroraum (ER17) im zweiten Quartal 2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 1,6 % gestiegen. Im ersten Quartal betrug der Anstieg 1,5 %. In der EU27 lag die jährliche Steigerungsrate im zweiten Quartal 2012 bei 1,8 %, gegenüber 1,4 % im vorherigen Quartal.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung informiert, dass seit dem 01.09.2012 für die energetische Sanierung von kommunalen Gebäuden in den KfW-Förderprogrammen neue und attraktivere Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Die Staatsschuldenkrise im Euroraum hinterlässt auch in Deutschland deutliche Spuren. Dennoch wird das reale Bruttoinlandsprodukt 2012 um 1 % und im kommenden Jahr um knapp 0,75 % wachsen, so das IW Köln in seiner Prognose.
Regionale Lohnunterschiede spielen für die Abwanderung Qualifizierter von Ost- nach Westdeutschland eine geringere Rolle als Unterschiede bei den Beschäftigungschancen. Das zeigt eine veröffentlichte Studie des IAB und des ZEW.
Die Studie belegt die Bedeutung schnell wachsender junger Unternehmen als Motor des Fortschritts und des strukturellen Wandels. Zwischen 1995 und 2010 sind in Deutschland rund 13.000 solcher schnell wachsenden Unternehmen entstanden. Sie haben 1,35 Millionen Arbeitsplätze geschaffen. Das entspricht einem Anteil von rund 3,8 Prozent aller in Deutschland sozialversicherten Beschäftigten.
Laut Eurostat lag die jährliche Inflationsrate im Euroraum im August 2012 bei 2,6 %, gegenüber 2,4 % im Juli. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,5 % betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug im August 2012 0,4 %.
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