Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass im Juni 2012 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Juni 2011 preisbereinigt um 4,0 % gestiegen sind. Die Baunachfrage im Hochbau habe dabei um 5,3 % und im Tiefbau um 2,8 % zugenommen.
Wirtschaft
Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass im Juni 2012 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Juni 2011 preisbereinigt um 4,0 % gestiegen sind. Die Baunachfrage im Hochbau habe dabei um 5,3 % und im Tiefbau um 2,8 % zugenommen.
Die Konsolidierungsrezession in den Krisenländern des Euroraumes vertieft sich und wirkt sich nun auch spürbar auf die deutsche Wirtschaft aus: Die anhaltend hohe krisenbedingte Unsicherheit und trübere Exportaussichten drücken auf die Stimmung der Unternehmen und schwächen ihre Investitionsbereitschaft. Die KfW korrigiert deshalb ihre Konjunkturprognose nach unten.
Die deutsche Wirtschaft erweist sich als widerstandsfähig, auch wenn das Wachstumstempo etwas abgenommen hat. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2012 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – gegenüber dem Vorquartal um 0,3 % gestiegen. Zum Jahresbeginn 2012 hatte das BIP um 0,5 % zugelegt.
Laut Eurostat ist die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe im Juni 2012 gegenüber Mai 2012 im Euroraum (ER17) um 0,5 % und in der EU27 um 1,7 % gefallen. Im Vergleich zum Juni 2011 habe die Produktion im Euroraum im Juni 2012 um 2,8 % und in der EU27 um 5,8 % abgenommen.
Im zweiten Quartal 2012 bezahlten 87,81 Prozent der deutschen Unternehmen ihre Rechnungen vereinbarungsgemäß. Auch die Anzahl der Verzugstage von 6,4 Tagen ist nahezu gleich geblieben. Lediglich zurückgehende Auftragseingänge machen einigen Unternehmen in Bezug auf das zweite Halbjahr 2012 Sorgen. Dies sind die Kernaussagen einer aktuellen D&B Studie.
Laut einer Umfrage der EU-Kommission gehen führende Unternehmen in der EU davon aus, dass ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung im Zeitraum 2012 – 2014 jährlich um durchschnittlich 4 % steigen werden.
In Deutschland hat die Nacht- und Wochenendarbeit lt. Statistischem Bundesamt deutlich zugenommen: 2011 arbeitete ein Viertel (24,5 %) aller Beschäftigten auch samstags, fünfzehn Jahre zuvor, im Jahr 1996, waren es noch 18,8 %. Der Anteil der Personen, die nachts arbeiten, erhöhte sich im selben Zeitraum von 6,8 % auf 9,6 %.
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum im Juni ein Überschuss von 14,9 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +0,2 Mrd. im Juni 2011. Im Juni 2012 stiegen die Ausfuhren im Vergleich zum Mai 2012 um 2,4 % und die Einfuhren blieben fast stabil.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Juli 2012 um 0,9 % höher als im Juli 2011. So niedrig war die Jahresteuerungsrate zuletzt im Mai 2010. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, blieben die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat Juni 2012 unverändert.
Gegenüber Juni hat sich die jährliche Inflationsrate im Euroraum lt. Eurostat nicht verändert. Ein Jahr zuvor hatte sie noch 2,6 % betragen. Die jährliche Inflationsrate der EU lag im Juli 2012 bei 2,5 %, ebenfalls unverändert verglichen mit Juni. Ein Jahr zuvor hatte sie noch 2,9 % betragen.
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