Jährliche Inflationsrate im Euroraum unverändert bei 2,4 %

Gegenüber Juni hat sich die jährliche Inflationsrate im Euroraum lt. Eurostat nicht verändert. Ein Jahr zuvor hatte sie noch 2,6 % betragen. Die jährliche Inflationsrate der EU lag im Juli 2012 bei 2,5 %, ebenfalls unverändert verglichen mit Juni. Ein Jahr zuvor hatte sie noch 2,9 % betragen.

 

In der EU unverändert bei 2,5 %

Eurostat, Pressemitteilung vom 16.08.2012

 

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Juli 2012 bei 2,4 %, unverändert verglichen mit Juni. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,6 % betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug -0,5 % im Juli 2012.

 

Die jährliche Inflationsrate der EU lag im Juli 2012 bei 2,5 %, unverändert verglichen mit Juni. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,9 % betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug -0,4 % im Juli 2012.

 

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Preisentwicklung in den EU-Mitgliedstaaten


Im Juli 2012 wurden die niedrigsten jährlichen Raten in Schweden (0,7 %), Griechenland (0,9 %) sowie Deutschland und Lettland (je 1,9 %) gemessen und die höchsten in Ungarn (5,7 %), Malta (4,2 %) und Estland (4,1 %). Im Vergleich zu Juni 2012 ging die jährliche Inflationsrate in zwölf Mitgliedstaaten zurück, blieb in einem unverändert und stieg in vierzehn an.

 

Die niedrigsten Durchschnittswerte über zwölf Monate bis einschließlich Juli 2012 verzeichneten Schweden (1,0 %), Irland (1,6 %) und Griechenland (1,8 %), während die höchsten Werte in Ungarn (4,9 %), Estland (4,6 %) und der Slowakei (4,1 %) gemessen wurden.

Euroraum


Die Hauptkomponenten mit den höchsten jährlichen Raten im Juli 2012 waren Alkohol und Tabak (4,7 %), Wohnung (3,8 %) und Verkehr (3,2 %). Die Hauptkomponenten mit den niedrigsten jährlichen Raten waren Nachrichtenübermittlung (-3,1 %), Erziehung und Unterricht (0,7 %) sowie Freizeit und Kultur (1,0 %). Bei den Teilindizes hatten Kraftstoffe für Verkehrsmittel (+0,13 Prozentpunkte) sowie Elektrizität und Gas (je +0,10) die stärkste Steigerungswirkung auf die Gesamtinflation, während Telekommunikation (-0,18) und Kraftwagen (-0,06) am stärksten senkend wirkten.

 

Die Hauptkomponenten mit den höchsten monatlichen Raten waren Freizeit und Kultur (1,6 %), Restaurants und Hotels (1,3 %) sowie Gesundheitspflege (0,9 %). Die Hauptkomponenten mit den niedrigsten monatlichen Raten waren Bekleidung und Schuhe (-13,4 %), Nachrichtenübermittlung (-0,8 %) sowie Hausrat (-0,7 %). Insbesondere Pauschalreisen (+0,18 Prozentpunkte), Beherbergungsdienstleistungen (+0,12) und Luftverkehr (+0,08) hatten die stärkste Steigerungswirkung, während Bekleidungsartikel (-0,74), Schuhe (-0,16) und Obst (-0,05) am stärksten senkend wirkten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

Quelle: Eurostat

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Quelle: DATEV eG