DIHK warnt vor "German Mittelmäßigkeit"

Deutschland hat gewählt. Worauf es den deutschen Unternehmen bei der Wirtschaftspolitik in den nächsten vier Jahren ankommt, hat der DIHK in einer Umfrage ermittelt, die er am 23.09.2013 in Berlin vorstellte.

 

DIHK, Pressemitteilung vom 23.09.2013

 

Was die Wirtschaft von der neuen Bundesregierung erwartet

 
Deutschland hat gewählt. Worauf es den deutschen Unternehmen bei der Wirtschaftspolitik in den nächsten vier Jahren ankommt, hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einer Umfrage ermittelt, die er am 23.09.2013 in Berlin vorstellte.

 

„Ich gratuliere Angela Merkel zu ihrem Wahlsieg“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer bei der Präsentation des Unternehmensbarometers „Für Arbeit, Investitionen, Wohlstand – Was die neue Bundesregierung jetzt tun muss“.

 

Die Erhebung basiert auf mehr als 2.100 Antworten aus Industrie, Bauwirtschaft, Handel und Dienstleistungen.

 

Sie zeigt: Die Wirtschaft ist

 

 

  • für eine Energiewende mit bezahlbaren Strompreisen,
  • gegen Steuererhöhungen,
  • für eine bessere Infrastruktur,
  • für eine gute Bildung und
  • für Europa und den Euro.

 
„Deutschland ist ein starker Standort“, sagte Schweitzer in Berlin, „- zum Leben, zum Arbeiten, zum Investieren. Allerdings müssen wir aufpassen, dass wir aus der wohltuenden German Lässigkeit nicht schnell in eine German Mittelmäßigkeit abrutschen.“

 

„Wenn die Beschäftigung das achte Jahr hintereinander steigt, wenn ‚made in Germany‘ weltweit gefragt ist, dann ist das kein Selbstläufer“, mahnte der DIHK-Präsident. „Auch wir – und nicht nur unsere Nachbarn – müssen uns weiterhin anstrengen.“

 

Der deutsche Wohlstand werde nicht mit höheren Steuerlasten und auch nicht mit teuren sozialpolitischen Wahlgeschenken gesichert. Schweitzer: „Wir brauchen vielmehr den wachsamen Blick für Chancen sowie die Offenheit für Neues. Genau das erwarten die Unternehmen auch von der künftigen Bundesregierung.“

 

Das komplette Statement und die Umfrageergebnisse finden Sie auf der Homepage des DIHK.

———————-

Quelle: DATEV eG