Down-stream-merger und Gebot zur Wertaufholung

Lt. BFH ist § 13 Abs. 1 UmwStG 1995 – entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung – auch im Falle einer Abwärts-Verschmelzung (sog. down-stream-merger) anzuwenden.

FG Hamburg, Urteil 6 K 192/09 vom 16.06.2011

Leitsatz

  1. § 13 Abs. 1 UmwStG 1995 ist auch im Falle einer Abwärts-Verschmelzung (sog. down-stream-merger) anzuwenden (entgegen BMF-Schreiben vom 25.03.1998, BStBl I 1998, 268, Tz. 11.24 ff.).
  2. Die fiktiven Anschaffungskosten einer Beteiligung nach § 13 Abs. 1 UmwStG 1995 bilden die Bewertungsobergrenze für eine Wertaufholung nach § 6 Absatz 1 Nr. 2 Satz 3 i. V. m. Nr. 1 Satz 4 EStG.
Der Volltext als LEXinform-Dokument Nr. 5012523.

Quelle: DATEV eG

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