EEG-Umlage sinkt zum zweiten Mal in Folge
BMWi, Pressemitteilung vom 15.10.2018
Bundesminister Peter Altmaier: „Die Reformen der letzten Jahre greifen. Neu installierte Erneuerbare Energien brauchen immer weniger Förderung. Dadurch kann die EEG-Umlage zum zweiten Mal hintereinander sinken. Das ist für die Energiewende eine gute Nachricht, weil wir zeigen, dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen können.“
Die Übertragungsnetzbetreiber rechnen 2019 mit einem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien um knapp 6 GW. Dadurch nimmt die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 13 Milliarden Kilowattstunden oder umgerechnet 2 Prozent des deutschen Stromverbrauchs weiter zu. Die neue Anlagengeneration braucht immer weniger Förderung. 2014 hat zum Beispiel eine große Photovoltaikanlage eine Vergütung von 9,5 Cent pro Kilowattstunde erhalten. Heute sind es weniger als die Hälfte, zuletzt 4,6 Cent pro Kilowattstunde. Dies zeigt, dass die Reformen für einen kosteneffizienteren Ausbau der erneuerbaren Energien erfolgreich waren.
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