Die EU-Kommission hat Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Förderung freiberuflicher Unternehmer“ veröffentlicht. Mitglieder sind europäische Dachorganisationen von Freiberuflern, wie u. a. die EU-Organisation der Steuerberater CFE.
Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Förderung freiberuflicher Unternehmer“
Aus dem Abschlussbericht wird deutlich, dass sich die Berufsorganisationen keine grundlegenden Änderungen wünschen. Als mögliche Aktionsfelder zur Förderung freiberuflicher Unternehmer werden Folgende genannt:
- Aus- und Weiterbildung zu Unternehmertum
- Marktzugang: Empfohlen werden insbesondere maßgeschneidertere Angebote an den Berufstand, Informationsbereitstellung und Schulungen
- Abbau von Verwaltungslasten: Belastenden Regulierungen und Verfahren sowie auch „best practices“, z. B. „only once“ Reporting und elektronischer Übermittlung, sollten „identifiziert“ werden. Außerdem sollte ein „Gemeinsamer Rahmen für Berufsstandards“ entwickelt werden, der Minimal-Standards enthält.
- Erarbeitung eines EU-weiten Code of Conduct und einer EU-Charta für freie Berufe durch die Berufsorganisationen, um bestehende Unterschiede zwischen Berufsordnungen zu verkleinern und das Vertrauen in Dienstleistungen freier Berufe zu stärken.
- Zugang zu Finanzmitteln: Teilhabe freier Berufe an Förderprogrammen wie COSME; Unterstützung alternativer Finanzierungsformen wie Crowd-Funding.
- Stärkung der Vertretung und Teilhabe auf EU-Ebene.
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Quelle: DATEV eG