Der Erzeugerpreisindex der Industrie stieg lt. Eurostat im Februar 2013 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,2 % und in der EU27 um 0,4 %. Im Januar nahmen die Preise in beiden Gebieten um 0,4 % zu.
Eurostat, Pressemitteilung vom 04.04.2013
Der Erzeugerpreisindex der Industrie stieg im Februar 2013 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,2 % und in der EU27 um 0,4 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Januar nahmen die Preise in beiden Gebieten um 0,4 % zu.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise der Industrie im Februar 2013 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 1,3 %.
Monatliche Veränderungen
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Februar 2013 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 0,1 %.
Die Preise im Energiesektor nahmen um 0,4 % bzw. 1,3 % zu. Investitionsgüter verteuerten sich im Euroraum um 0,1 % und in der EU27 um 0,2%. In beiden Gebieten stiegen Gebrauchsgüter und Verbrauchsgüter um 0,1 %, während Vorleistungsgüter stabil blieben.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Anstiege des Gesamtindexes im Vereinigten Königreich (+2,0 %), in Griechenland (+1,7 %), Ungarn (+1,2 %) und Irland (+0,8 %) verzeichnet. Rückgänge gab es in der Slowakei (-0,6 %), Lettland (-0,3 %) und Deutschland (-0,1 %).
Jährliche Veränderungen
Im Vergleich zum Februar 2012 stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Februar 2013 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 1,2 %.
Die Preise im Energiesektor nahmen um 1,6 % bzw. 1,4 % zu. Verbrauchsgüter verteuerten sich im Euroraum um 2,3 % und in der EU27 um 2,4 %. In beiden Gebieten stiegen Investitionsgüter um 0,8 % an und Vorleistungsgüter sowie Gebrauchsgüter um 0,7 %.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Estland (+9,7 %), Rumänien (+6,5 %), Belgien (+4,2 %) und Zypern (+2,8 %) verzeichnet. Rückgänge wurden in Schweden (-1,6 %) und Österreich (-0,5 %) verzeichnet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG