Erzeugerpreise der Industrie im Euroraum um 0,5 % gefallen – Rückgang um 0,7 % in der EU27

Der Erzeugerpreisindex der Industrie fiel lt. Eurostat im Mai 2012 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,5 % und in der EU27 um 0,7 %. Im April nahmen die Preise im Euroraum um 0,1 % zu und blieben in der EU27 stabil.

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 03.07.2012

 

Der Erzeugerpreisindex der Industrie fiel im Mai 2012 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,5 % und in der EU27 um 0,7 %. Im April nahmen die Preise im Euroraum um 0,1 % zu und blieben in der EU27 stabil.

 

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise im Mai 2012 im Euroraum um 2,3 % und in der EU27 um 2,4 %.

 

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

 

Monatliche Veränderungen

Im Vergleich zum Vormonat blieben die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Mai 2012 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 stabil. Die Preise im Energiesektor fielen um 1,4 % bzw. 2,3 %. Verbrauchsgüter nahmen im Euroraum um 0,1 % ab und blieben in der EU27 stabil. Sowohl Vorleistungsgüter als auch Gebrauchsgüter blieben im Euroraum stabil und erhöhten sich in der EU27 jeweils um 0,1 %. Investitionsgüter blieben in beiden Gebieten stabil.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, gab es die höchsten Rückgänge des Gesamtindexes im Vereinigten Königreich (-2,0 %), in Dänemark und in Griechenland (je -1,4 %) sowie in Frankreich (-1,1 %). Die stärksten Zunahmen verzeichneten Zypern (+2,1 %), Ungarn (+0,6 %) sowie Estland und die Slowakei (je +0,5 %).

 

 

Jährliche Veränderungen

Im Vergleich zum Mai 2011 stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im Mai 2012 im Euroraum um 1,1 % und in der EU27 um 1,4 %. Die Preise im Energiesektor nahmen um 6,4 % bzw. 5,6 % zu. Verbrauchsgüter verteuerten sich im Euroraum um 1,9 % und in der EU27 um 2,3 %. Gebrauchsgüter zogen um 1,9 % bzw. 2,0 % an. Investitionsgüter wiesen einen Anstieg im Euroraum um 1,2 % und in der EU27 um 1,3 % auf. Vorleistungsgüter erhöhten sich um 0,5 % bzw. 0,7 %.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, gab es die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Zypern (+9,1 %), Ungarn (+7,4 %) und Litauen (+5,6 %) und die niedrigsten in Dänemark und Österreich (je +0,4 %) sowie in Malta (+0,7 %). Den einzigen Rückgang verzeichnete Schweden (-0,2 %).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG