Erzeugerpreise der Industrie im Euroraum um 0,5 % gestiegen

Laut Eurostat stieg der Erzeugerpreisindex der Industrie im März 2012 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,5 % und in der EU27 um 0,6 %. Im Februar nahmen die Preise um 0,6 % bzw. 0,9 % zu.

 

Anstieg um 0,6 % in der EU27

Eurostat, Pressemitteilung vom 03.05.2012

 

Der Erzeugerpreisindex der Industrie stieg im März 2012 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,5 % und in der EU27 um 0,6 %. Im Februar nahmen die Preise um 0,6 % bzw. 0,9 % zu.

 

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise im März 2012 im Euroraum um 3,3 % und in der EU27 um 3,8 %.

 

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Monatliche Veränderungen

Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im März 2012 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 0,2 % zu. Die Preise im Energiesektor wiesen eine Zunahme um 1,4 % bzw. 1,8 % auf. In beiden Gebieten erhöhten sich Vorleistungsgüter um 0,3 %, Verbrauchsgüter um 0,2 % und Investitionsgüter um 0,1 %, während Gebrauchsgüter stabil blieben.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, gab es die stärksten Zunahme des Gesamtindexes in Griechenland und dem Vereinigte Königreich (je +1,2 %), Litauen (+1,1 %) und Zypern (+1,0 %). Die einzigen Rückgänge verzeichneten Schweden (-0,5 %) sowie Ungarn und Österreich (je -0,1 %).

 

Jährliche Veränderungen

Im Vergleich zum März 2011 stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im März 2012 im Euroraum um 1,5 % und in der EU27 um 1,8 %. Die Preise im Energiesektor nahmen um 8,5 % bzw. 8,6 % zu. Verbrauchsgüter verteuerten sich im Euroraum um 2,8 % und in der EU27 um 3,1 %. Gebrauchsgüter zogen um 2,3 % bzw. 2,2 % an. Investitionsgüter wiesen einen Anstieg im Euroraum um 1,1 % und in der EU27 um 1,2 % auf. Vorleistungsgüter erhöhten sich um 0,9 % bzw. 1,2 %.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, gab es die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Lettland (+10,0 %), Zypern (+8,8 %) und Ungarn (+7,4 %) und die niedrigsten in Malta (+0,5 %), Slowenien (+0,6 %) und Österreich (+1,6 %). Den einzigen Rückgang verzeichnete Schweden (-0,5 %).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG