Laut Eurostat fielen die Erzeugerpreise der Industrie im November 2013 gegenüber Oktober 2013 sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU28 um 0,1 %.
Eurostat, Pressemitteilung vom 07.01.2014
Im November 2013 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber Oktober 2013 sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU28 um 0,1 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Oktober waren die Preise in beiden Gebieten um 0,5 % gesunken.
Im November 2013 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber November 2012 im Euroraum um 1,2 % und in der EU28 um 1,0 %.
Monatliche Veränderungen
Im November 2013 sanken die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne Baugewerbe und Energie gegenüber Oktober 2013 sowohl im Euroraum als auch in der EU28 um 0,1 %. Preise für Vorleistungsgüter nahmen um 0,2 % bzw. 0,1 % ab. Die Preise im Energiesektor blieben im Euroraum stabil und gingen in der EU28 um 0,4 % zurück. In beiden Gebieten blieben die Preise für Investitionsgüter, Gebrauchsgüter und Verbrauchsgüter stabil.
Von den Mitgliedstaaten für die Daten vorliegen, wurden die stärksten Rückgänge in Estland (-1,8 %), Ungarn (-1,3 %), Dänemark (-1,1 %) und Spanien (-0,9 %) verzeichnet. Die einzigen Anstiege meldeten die Tschechische Republik (+0,7 %), Frankreich (+0,5 %), die Niederlande (+0,3 %), Griechenland und Schweden (je +0,1 %).
Jährliche Veränderungen
Im November 2013 fielen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne Baugewerbe und Energie gegenüber November 2012 im Euroraum um 0,3 % und in der EU28 um 0,1 %. Die Preise im Energiesektor verringerten sich um 3,2 % bzw. 3,0 %. Preise für Vorleistungsgüter nahmen im Euroraum um 1,7 % und in der EU28 um 1,5 % ab. Preise für Gebrauchsgüter stiegen um 0,5 % bzw. 0,2 %. Investitionsgüter verteuerten sich im Euroraum um 0,5 % und in der EU28 um 0,6 %. Preise für Verbrauchsgüter nahmen um 0,8 % bzw. 1,0 % zu.
Von den Mitgliedstaaten für die Daten vorliegen, wurden die stärksten Rückgänge des Gesamtindexes in Bulgarien (-4,0 %), den Niederlanden (-3,4 %) und Belgien (-2,7 %) verzeichnet und die höchsten Anstiege in Estland (+8,7 %), Rumänien (+0,9 %), Irland (+0,8 %) und der Tschechischen Republik (+0,6 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG