Fachkräftemangel jetzt auch im Handel deutlich bemerkbar
ifo Institut, Pressemitteilung vom 09.05.2018
„Der hohen Anzahl der Beschäftigten steht ein deutlich gestiegener Anteil an offenen Arbeitsstellen gegenüber, zunehmend schwieriger wird es für die Firmen diese offenen Stellen zu besetzen. Im Großhandel sind vor allem die Investitionsgüter betroffen, mit 28 Prozent der Firmen“, sagt ifo-Referentin Sabine Rumscheidt, die die Daten ausgewertet hat. In der Branche „Sonstige Maschinen und Ausrüstungsgegenstände“ lag der Anteil sogar bei einem Drittel. Die Ergebnisse in den baunahen Großhandelsbranchen, wie Holz, Baustoffe und Sanitärkeramik oder Möbel, Einrichtungsgegenstände und Bodenbeläge weisen ebenfalls auf Engpässe bei der Besetzung der Stellen hin.
Auch im Einzelhandel liegt der Anteil der Firmen mit Arbeitskräftemangel bei den Gebrauchsgütern (25 Prozent) höher als beispielsweise beim Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln (20 Prozent). In den baunahen Einzelhandelsbranchen, wie Möbeleinzelhandel (28 Prozent) oder Einzelhandel mit Haushaltsgeräten, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf (26 Prozent) verhält sich das Ergebnis ähnlich wie im Großhandel. „Ein verstärkter Lohnanstieg ist innerhalb der Branche jedoch nicht festzustellen“, sagt Rumscheidt.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Instituts.
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