2014 waren 29 % der Führungspositionen in Deutschland von Frauen besetzt. Damit blieb der Anteil im Vergleich zu den beiden Vorjahren nahezu unverändert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag Deutschland damit im unteren Drittel aller Mitgliedstaaten der EU.
Frauenanteil in Führungsetagen unverändert bei 29 %
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 07.03.2016
Im EU-Durchschnitt war in Führungsetagen rund jede dritte Person eine Frau (33 %).
Lettland war mit einem Frauenanteil in Führungspositionen von 44 % EU-Spitzenreiter. In Ungarn (40 %), Polen und Litauen (jeweils 39 %) gab es ebenfalls relativ hohe Quoten. Schlusslicht war Zypern mit lediglich 17 %.
In Deutschland hatten 7 % der weiblichen Führungskräfte einen relativ niedrigen Bildungsabschluss (zum Beispiel Realschulabschluss). Der überwiegende Teil besaß jedoch einen mittleren Bildungsabschluss (48 %, zum Beispiel Abitur) oder einen höheren Bildungsabschluss (45 %, zum Beispiel ein abgeschlossenes Hochschulstudium).
Den niedrigsten Frauenanteil in Leitungspositionen hatte die Baubranche mit 13 %, den höchsten der Bereich Erziehung und Unterricht (62 %). Diese Quoten entsprachen in etwa den jeweiligen Frauenanteilen der betreffenden Branchen (13 % beziehungsweise 70 %).
Zu den Führungspositionen nach der internationalen Standardklassifikation der Berufe (ISCO) zählen Vorstände und Geschäftsführer/-innen sowie Führungskräfte in Handel, Produktion und Dienstleistungen.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.
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Quelle: DATEV eG