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Großhandelspreise im August 2026: +6,8 % gegenüber August 2025

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im August 2026 um 6,8 % höher als im August 2025. Ausschlaggebend für den Preisanstieg im August 2026 waren noch immer die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im August 2026 gegenüber Juli 2026 um 0,9 %.

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.09.2026

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im August 2026 um 6,8 % höher als im August 2025. Im Juli 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +5,3 % gelegen, im Juni 2026 bei +4,9 %. Ein höherer Preisanstieg als im August 2026 wurde zuletzt im Februar 2023 verzeichnet (+9,5 % gegenüber Februar 2022). Ausschlaggebend für den Preisanstieg im August 2026 waren noch immer die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im August 2026 gegenüber Juli 2026 um 0,9 %.

Deutliche Preisanstiege bei Mineralölerzeugnissen sowie Nicht-Eisen-Erzen, -Metallen und -Metallhalbzeug

Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im August 2026 der Preisanstieg bei Mineralölerzeugnissen. Die Preise lagen hier 36,1 % über denen von August 2025. Gegenüber dem Vormonat Juli 2026 stiegen die Preise um 4,8 %.

Ebenfalls bedeutend für die Entwicklung im Vorjahresvergleich war der Preisanstieg im Großhandel mit Nicht-Eisen-Erzen, -Metallen und -Metallhalbzeug (+27,4 % gegenüber August 2025, +1,3 % gegenüber Juli 2026). Zudem stiegen unter anderem die Preise im Großhandel für chemische Erzeugnisse gegenüber August 2025 um 13,6 % (+0,3 % gegenüber Juli 2026). Datenverarbeitungsgeräte und periphere Geräte waren auf Großhandelsebene 11,1 % teurer als im Vorjahresmonat (+1,5 % gegenüber Juli 2026).

Preisrückgänge im August 2026 gab es dagegen insbesondere im Großhandel mit lebenden Tieren (-18,3 % gegenüber August 2025 und -1,0 % gegenüber Juli 2026). Niedrigere Preise als im Vorjahresmonat wurden auf Großhandelsebene auch bei Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-10,3 % gegenüber August 2025 und -0,6 % gegenüber Juli 2026) sowie bei Fleisch und Fleischwaren (-6,7 % gegenüber August 2025 und -0,9 % gegenüber Juli 2026) bezahlt.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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