Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 30.05.2016 das Grünbuch Digitale Plattformen veröffentlicht, mit dem zentrale, rechtliche und regulatorische Fragen im Rahmen digitaler Plattformen identifiziert, definiert und strukturiert werden sollen.
Grünbuch zu digitalen Plattformen Wegbereiter für fairen Wettbewerb und digitale Privatautonomie
Öffentlicher Online-Beteiligungsprozess startet
BMWi, Pressemitteilung vom 30.05.2016
Staatssekretär Machnig: „Welchen Ordnungsrahmen setzen wir für digitale Plattformen? Wie schaffen wir faire Wettbewerbsbedingungen für alle Unternehmen? Wie sichern wir digitale Privatautonomie? Das sind entscheidende Fragen, auf die die Politik gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften Antworten finden muss. Deshalb haben wir das Grünbuch Digitale Plattformen vorgelegt und den bislang umfassendsten Konsultationsprozess in Deutschland zu wirtschaftspolitischen Fragen der Digitalisierung gestartet.“
Ziel ist, einen Ordnungsrahmen zu schaffen, der einerseits mehr Investitionen und Innovationen auf Grundlage eines fairen Wettbewerbs ermöglicht, andererseits aber auch individuelle und unternehmerische Grundrechte und Datensouveränität sichert. Zwölf Thesen und 52 konkrete Fragen strukturieren den Prozess. Auf dem Online-Beteiligungsportal http://de.digital/gruenbuch können sich Bürger, Unternehmen, Verbände und Experten informieren und bis 30. September ihre Meinung zu Themen wie Suchmaschinen, Bewertungsportalen oder personalisierten Preisen äußern. Darauf aufbauend wird Anfang 2017 ein Weißbuch mit konkreten Regelungsvorschlägen vorgelegt.
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Quelle: DATEV eG