Hochkonjunktur hält an
DIW Berlin, Pressemitteilung vom 28.03.2018
„Die Hochkonjunktur hat sich bis zuletzt fortgesetzt, befeuert durch kräftige Exporte“, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. „In den nächsten Monaten dürfte die Industrie noch von dem jüngsten Auftragsschub zehren, aber für die zweite Jahreshälfte zeichnet sich eine etwas ruhigere Gangart ab.“ Die Weltkonjunktur und damit die Nachfrage aus dem Ausland wird wohl etwas an Fahrt verlieren. Dies spiegeln auch die jüngst rückläufigen Neubestellungen wider; die zuvor euphorische Stimmung in den Unternehmen hat sich zuletzt etwas eingetrübt.
Auch wenn die Zuwächse im weiteren Verlauf wohl nicht an das derzeit hohe Tempo anknüpfen können, „die Hochkonjunktur hält an, denn der Beschäftigungsaufbau setzt sich mit leicht vermindertem Tempo fort. Aufgrund zunehmender Knappheiten am Arbeitsmarkt dürften die Löhne spürbar zulegen“, erläutert Simon Junker, DIW-Experte für die Konjunktur in Deutschland. „Im kommenden Jahr könnten viele Maßnahmen den privaten Verbrauch anregen, wenn die neue Regierung ihre Pläne umsetzt und die privaten Haushalte merklich bei den Abgaben entlastet.“
-
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des DIW Berlin.
Powered by WPeMatico