ifo Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland kräftig gestiegen

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer hat sich im März spürbar verbessert. Die ostdeutschen Befragungsteilnehmer sind mit ihren derzeitigen Geschäften weiterhin sehr zufrieden, wenngleich nicht mehr so sehr wie im Vormonat.

 

Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im März 2015

 

ifo Institut, Pressemitteilung vom 27.03.2015

 
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer hat sich im März spürbar verbessert. Die ostdeutschen Befragungsteilnehmer sind mit ihren derzeitigen Geschäften weiterhin sehr zufrieden, wenngleich nicht mehr so sehr wie im Vormonat. Der Optimismus bezüglich der zukünftigen Geschäftsentwicklung hat im März hingegen deutlich zugenommen. Die kräftige Expansion der ostdeutschen Wirtschaft hält an.

 

Im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima merklich aufgehellt. Die Einschätzung der Industriefirmen in Ostdeutschland hinsichtlich ihrer momentanen Geschäfte ist auch im März sehr gut. Außerdem erwarten sie einen spürbar günstigeren Geschäftsverlauf in den kommenden sechs Monaten. Zudem haben sich die Exporterwartungen weiter verbessert; die Unternehmen aus dem ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe gehen von kräftigen, positiven Impulsen im nächsten Quartal aus. Die ostdeutsche Industriekonjunktur festigt sich.

 

Der Klimaindikator für den ostdeutschen Großhandel ist im März kräftig gestiegen und befindet sich auf dem höchsten Stand seit Juli 2014. Maßgeblich für den Anstieg sind die weniger ungünstigen Geschäftserwartungen. Auch mit ihrer aktuellen Geschäftslage sind die ostdeutschen Großhändler im März zufriedener. Im hiesigen Einzelhandel ist ebenfalls eine Verbesserung des Geschäftsklimas beobachtbar. Besonders dem zukünftigen Geschäftsverlauf blicken die ostdeutschen Einzelhändler weniger pessimistisch entgegen.

 

Der Geschäftsklimaindex für das Bauhauptgewerbe der ostdeutschen Bundesländer hat jüngst nachgegeben. Ursächlich ist die deutlich schlechtere Einschätzung zur aktuellen Geschäftslage. Die Geschäftserwartungen werden hingegen nicht mehr so ungünstig eingestuft wie im vergangenen Monat.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BMF.

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Quelle: DATEV eG