Industrieproduktion im Euroraum im August 2014 gegenüber Juli 2014 um 1,8 % gefallen

Im August 2014 fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion laut Schätzungen von Eurostat gegenüber Juli 2014 im Euroraum (ER18) um 1,8 % und in der EU28 um 1,4 %.

 

Rückgang um 1,4 % in der EU28

 

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 14.10.2014

 

 
Im August 2014 fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Juli 2014 im Euroraum (ER18) um 1,8 % und in der EU28 um 1,4 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

 

Im Juli 2014 hatte sich die Industrieproduktion um 0,9 % bzw. 0,7 % erhöht. Im August 2014 ging die Industrieproduktion gegenüber August 2013 im Euroraum um 1,9 % und in der EU28 um 0,8 % zurück.

 
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang der Industrieproduktion um 1,8 % im August 2014 gegenüber Juli 2014 auf Rückgänge bei der Produktion von Investitionsgütern um 4,8 %, von Vorleistungsgütern um 0,7 % und von Verbrauchsgütern um 0,2 % zurückzuführen, während die Produktion von Gebrauchsgütern um 0,2 % und von Energie um 1,2 % zunahm.

 

In der EU28 ist der Rückgang um 1,4 % auf Rückgänge bei der Produktion von Investitionsgütern um 4,3 % und von Vorleistungsgütern um 0,4 % zurückzuführen, während die Produktion von Verbrauchsgütern um 0,2 %, von Gebrauchsgütern um 0,6 % und von Energie um 1,2 % zunahm.

 

Die stärksten Rückgänge der Industrieproduktion verzeichneten Ungarn (-5,8 %), Deutschland (-4,3 %) und Kroatien (-4,1 %) und die höchsten Zuwächse Dänemark (+6,9 %), Portugal (+3,1 %) und die Niederlande (+1,3 %).

 

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang der Industrieproduktion um 1,9 % im August 2014 gegenüber August 2013 auf Rückgänge bei der Produktion von Investitionsgütern um 3,7 %, von Energie um 3,5 %, von Gebrauchsgütern um 2,9 % und von Vorleistungsgütern um 1,1 % zurückzuführen, während die Produktion von Verbrauchsgütern um 1,4 % zunahm.

 

In der EU28 ist der Rückgang um 0,8 % auf Rückgänge bei der Produktion von Energie um 3,3 % und von Investitionsgütern um 2,3 % zurückzuführen, während die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,4 %, von Gebrauchsgütern um 1,4 % und von Verbrauchsgütern um 1,9 % zunahm.

 

Die stärksten Rückgänge der Industrieproduktion verzeichneten Malta (-7,0 %), Griechenland (-6,0 %), Litauen (-4,9 %) und Kroatien (-4,7 %) und die höchsten Zuwächse Irland (+18,3 %), Luxemburg (+5,6 %), Slowenien (+4,6 %) und Portugal (+3,9 %).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

———————-

Quelle: DATEV eG