Laut Eurostat stieg im Februar 2015 die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Januar 2015 im Euroraum (ER19) um 1,1 % und in der EU28 um 0,9 %. Im Januar 2015 hatte sich die Industrieproduktion in beiden Gebieten um 0,3 % verringert.
Anstieg um 0,9 % in der EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 14.04.2015
Im Februar 2015 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Januar 2015 im Euroraum (ER19) um 1,1 % und in der EU28 um 0,9 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Januar 2015 hatte sich die Industrieproduktion in beiden Gebieten um 0,3 % verringert.
Gegenüber Februar 2014 erhöhte sich die Industrieproduktion im Februar 2015 im Euroraum um 1,6 % und in der EU28 um 1,4 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 1,1 % im Februar 2015 gegenüber Januar 2015 auf einen Anstieg bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 1,6 %, von Energie um 1,1 %, von Investitionsgütern und Gebrauchsgütern um jeweils 1,0 % und von Vorleistungsgütern um 0,3 % zurückzuführen.
In der EU28 ist der Anstieg um 0,9 % auf einen Anstieg bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 1,1 %, von Investitionsgütern um 0,9 %, von Energie um 0,6 %, von Gebrauchsgütern um 0,5 % und von Vorleistungsgütern um 0,3 % zurückzuführen.
Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion wurden in Irland (+16,3 %), Litauen (+6,1 %), Kroatien (+3,5 %) und Griechenland (+2,5 %) verzeichnet, die stärksten Rückgänge in Malta (-1,3 %), Bulgarien (-0,6 %) und Portugal (-0,5 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 1,6 % im Februar 2015 gegenüber Februar 2014 auf einen Anstieg bei der Produktion von Energie um 6,6 %, von Verbrauchsgütern um 1,8 %, von Investitionsgütern um 1,1 % und von Gebrauchsgütern um 0,5 % zurückzuführen, während die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,2 % abnahm.
In der EU28 ist der Anstieg um 1,4 % auf einen Anstieg bei der Produktion von Energie um 3,9 %, von Investitionsgütern um 1,7 %, von Gebrauchsgütern um 1,3 % und von Vorleistungsgütern und Verbrauchsgütern um jeweils 0,7 % zurückzuführen.
Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion wurden in Irland (+30,3 %), den Niederlanden (+6,6 %), Ungarn (+5,9 %) und Slowenien (+5,8 %) verzeichnet, die stärksten Rückgänge in Finnland (-5,2 %), Schweden (-3,7 %) und Dänemark (-2,5 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG