Lt. Eurostat fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion im Januar 2015 gegenüber Dezember 2014 im Euroraum um 0,1 % und blieb in der EU28 stabil. Im Dezember 2014 hatte die Industrieproduktion um 0,3 % bzw. 0,4 % zugenommen.
Stabil in der EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 12.03.2015
Im Januar 2015 fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Dezember 2014 im Euroraum (ER19) um 0,1 % und blieb in der EU28 stabil, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Dezember 2014 hatte die Industrieproduktion um 0,3 % bzw. 0,4 % zugenommen.
Gegenüber Januar 2014 erhöhte sich die Industrieproduktion im Januar 2015 im Euroraum um 1,2 % und in der EU28 um 1,5 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang der Industrieproduktion um 0,1 % im Januar 2015 gegenüber Dezember 2014 auf einen Rückgang bei der Produktion von Gebrauchsgütern um 2,2 % und von Vorleistungsgütern um 0,5 % zurückzuführen, während die Produktion von Investitionsgütern und von Verbrauchsgütern um jeweils 0,1 % und die Produktion von Energie um 0,9 % zunahm.
In der EU28 blieb die Industrieproduktion stabil. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Energie um 0,6 % stieg und die Produktion von Vorleistungsgütern und von Verbrauchsgütern stabil blieb, während die Produktion von Investitionsgütern um 0,3 % und die Produktion von Gebrauchsgütern um 1,7 % abnahm.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die stärksten Rückgänge der Industrieproduktion in Kroatien (-4,0 %), Lettland (-3,1 %), Finnland (-2,5 %) und Litauen (-2,3 %) verzeichnet und die höchsten Zuwächse in Malta (+6,1 %), Ungarn (+4,3 %) und Bulgarien (+2,0 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 1,2 % im Januar 2015 gegenüber Januar 2014 auf einen Anstieg bei der Produktion von Energie um 2,9 %, von Verbrauchsgütern um 2,7 %, von Gebrauchsgütern um 2,5 %, von Investitionsgütern um 1,4 % und von Vorleistungsgütern um 0,7 % zurückzuführen.
In der EU28 ist der Anstieg um 1,5 % auf einen Anstieg bei der Produktion von Gebrauchsgütern um 2,9 %, von Verbrauchsgütern um 2,3 %, von Investitionsgütern um 1,8 %, von Energie um 1,3 % und von Vorleistungsgütern um 1,2 % zurückzuführen.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion in Irland (+8,8 %), Malta (+8,1 %) und Ungarn (+7,8 %) verzeichnet und die stärksten Rückgänge in Kroatien (-4,9 %), Finnland (-4,2 %) und Lettland (-3,5 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG