Industrieproduktion im Euroraum um 0,1 % gesunken

Im März 2017 sank die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Februar 2017 im Euroraum (ER19) um 0,1 % und blieb in der EU28 unverändert, laut Schätzungen von Eurostat.

 

Industrieproduktion im Euroraum um 0,1 % gesunken

 

Unverändert in der EU28

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 15.05.2017

 

Im März 2017 sank die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Februar 2017 im Euroraum (ER19) um 0,1 % und blieb in der EU28 unverändert, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Februar 2017 war die Industrieproduktion ebenfalls im Euroraum um 0,1 % zurückgegangen und in der EU28 unverändert geblieben.

 

Gegenüber März 2016 nahm die Industrieproduktion im März 2017 im Euroraum um 1,9 % und in der EU28 um 2,4 % zu.

 

Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat

 

Im Euroraum ist der Rückgang der Industrieproduktion um 0,1 % im März 2017 gegenüber Februar 2017 darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Energie um 3,2 % abnahm, während die Produktion von Investitionsgütern um 0,2 %, von Vorleistungsgütern um 0,3 %, von Gebrauchsgütern um 0,9 % und von Verbrauchsgütern um 2,1 % zunahm.

 

In der EU28 ist das unveränderte Niveau der Industrieproduktion darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Energie um 2,8 % abnahm, während die Produktion von Investitionsgütern um 0,1 %, von Vorleistungsgütern um 0,4 %, von Gebrauchsgütern um 0,9 % und von Verbrauchsgütern um 1,9 % zunahm.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Litauen (-3,1 %), Griechenland (-2,0 %) und die Niederlande (-1,7 %) die stärksten Rückgänge der Industrieproduktion, die größten Zuwächse wurden in Rumänien (+2,6 %), Estland (+2,4 %), Polen (+2,1 %) und Frankreich (+2,0 %) registriert.

 

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat

 

Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 1,9 % im März 2017 gegenüber März 2016 darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Gebrauchsgütern um 4,1 %, von Vorleistungsgütern um 3,2 %, von Investitionsgütern um 2,7 % und von Verbrauchsgütern um 1,7 % zunahm, während die Produktion von Energie um 4,8 % zurückging.

 

In der EU28 ist der Anstieg um 2,4 % darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Vorleistungsgütern sowie von Gebrauchsgütern um jeweils 3,3 %, von Verbrauchsgütern um 2,9 % und von Investitionsgütern um 2,4 % zunahm, während die Produktion von Energie um 5,7 % zurückging.

 

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Estland (+14,8 %), Rumänien (+10,2 %) und Lettland (+10,0 %) die größten Zuwächse der Industrieproduktion, während in den Niederlanden (-2,2 %) ein Rückgang registriert wurde.

 

 

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Quelle: DATEV eG