Im März 2015 fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion lt. Eurostat gegenüber Februar 2015 im Euroraum (ER19) um 0,3 % und blieb in der EU28 stabil. Im Februar hatte die Industrieproduktion um 1,0 % bzw. 0,8 % zugenommen.
Eurostat, Pressemitteilung vom 13.05.2015
Im März 2015 fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Februar 2015 im Euroraum (ER19) um 0,3 % und blieb in der EU28 stabil, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Februar 2015 hatte die Industrieproduktion um 1,0 % bzw. 0,8 % zugenommen.
Gegenüber März 2014 erhöhte sich die Industrieproduktion im März 2015 im Euroraum um 1,8 % und in der EU28 um 2,0 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang der Industrieproduktion um 0,3 % im März 2015 gegenüber Februar 2015 auf einen Rückgang bei der Produktion von Energie um 1,7 %, von Investitionsgütern und Gebrauchsgütern um jeweils 0,9 % und von Vorleistungsgütern um 0,3 % zurückzuführen, während die Produktion von Verbrauchsgütern um 2,3 % zunahm.
In der EU28 blieb die Industrieproduktion stabil. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Produktion von Verbrauchsgütern um 2,1 % stieg und die Produktion von Vorleistungsgütern stabil blieb, während die Produktion von Investitionsgütern und Gebrauchsgütern um jeweils 0,5 % fiel und die Produktion von Energie um 1,0 % zurückging.
Die stärksten Rückgänge der Industrieproduktion wurden in den Niederlanden (-3,6 %), Litauen (-3,4 %) und Estland (-1,0 %) verzeichnet, die höchsten Zuwächse in Lettland (+10,9 %), Dänemark (+4,6 %) und Irland (+3,0 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg der Industrieproduktion um 1,8 % im März 2015 gegenüber März 2014 auf einen Anstieg bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 5,7 %, von Energie um 3,8 % und von Investitionsgütern um 0,3 % zurückzuführen, während die Produktion von Vorleistungsgütern stabil blieb und die Produktion von Gebrauchsgütern um 1,7 % abnahm.
In der EU28 ist der Anstieg um 2,0 % auf einen Anstieg bei der Produktion von Verbrauchsgütern um 4,6 %, von Energie um 2,3 %, von Investitionsgütern um 1,2 %, von Vorleistungsgütern um 0,9 % und von Gebrauchsgütern um 0,3 % zurückzuführen.
Die höchsten Zuwächse der Industrieproduktion wurden in Irland (+40,0 %), Ungarn (+8,9 %), Lettland (+8,7 %) und Polen (+6,6 %) verzeichnet. Rückgänge wurden in Finnland (-4,4 %), Schweden (-1,1 %), Malta (-1,0 %) und Deutschland (-0,1 %) registriert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG