Die saisonbereinigte Industrieproduktion stieg laut Schätzungen von Eurostat im April 2013 gegenüber März 2013 im Euroraum (ER17) um 0,4 % und in der EU27 um 0,3 %.
Eurostat, Pressemitteilung vom 12.06.2013
Die saisonbereinigte Industrieproduktion stieg im April 2013 gegenüber März 2013 im Euroraum (ER17) um 0,4 % und in der EU27 um 0,3 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im März nahm die Produktion um 0,9 % in beiden Gebieten zu.
Gegenüber April 20124 ging die Industrieproduktion im April 2013 im Euroraum um 0,6 % und in der EU27 um 0,8 % zurück.
Monatsvergleich
Gegenüber März 2013 stieg die Produktion von Investitionsgütern im April 2013 im Euroraum um 2,7 % und in der EU27 um 2,5 %. Die Produktion von Verbrauchsgütern nahm um 0,7 % in beiden Gebieten zu. Die Produktion von Vorleistungsgütern blieb im Euroraum stabil und fiel in der EU27 um 0,1 %. Die Produktion im Energiesektor verringerte sich um 1,5 % in beiden Gebieten. Die Produktion von Gebrauchsgütern ging im Euroraum um 2,7 % und in der EU27 um 1,4 % zurück.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten zehn eine ansteigende und elf eine rückläufige Industrieproduktion. Die höchsten Anstiege meldeten Irland (+3,0 %), Frankreich (+2,3 %) und Rumänien (+1,9 %) und die stärksten Rückgänge Finnland (-5,1 %), die Niederlande (-4,3 %) und Portugal (-3,6 %).
Jahresvergleich
Gegenüber April 2012 fiel die Produktion von Gebrauchsgütern im April 2013 im Euroraum um 6,2 % und in der EU27 um 4,3 %. Die Produktion von Vorleistungsgütern ging um 2,8 % bzw. 2,9 % zurück. Die Produktion im Energiesektor nahm im Euroraum um 1,7 % und in der EU27 um 2,8 % ab. Die Produktion von Investitionsgütern stieg um 1,6 % bzw. 1,9 %. Die Produktion von Verbrauchsgütern nahm im Euroraum um 1,6 % und in der EU27 um 2,1 % zu.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in dreizehn Mitgliedstaaten und stieg in acht an. Die stärksten Rückgänge meldeten Finnland (-10,2 %), Italien (-4,6 %) und die Tschechische Republik (-3,4 %) und die höchsten Anstiege Rumänien (+12,6 %), Litauen (+5,0 %) und Estland (+2,7 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG