Im August 2013 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Juli 2013 lt. Eurostat im Euroraum (ER17) um 1,0 % und in der EU28 um 0,5 %. Im Juli fiel die Industrieproduktion um 1,0 % bzw. 0,6 %.
Anstieg um 0,5 % in der EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 14.10.2013
Im August 2013 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Juli 2013 im Euroraum (ER17) um 1,0 % und in der EU28 um 0,5 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Juli fiel die Industrieproduktion um 1,0 % bzw. 0,6 %.
Im August 2013 verringerte sich die Industrieproduktion gegenüber August 2012 im Euroraum um 2,1 % und in der EU28 um 1,6 %.
Monatsvergleich
Gegenüber Juli 2013 stieg die Produktion von Investitionsgütern im August 2013 im Euroraum um 2,4 % und in der EU28 um 1,4 %. Die Produktion von Vorleistungsgütern wuchs um 0,9 % bzw. 0,8 %. Die Produktion von Gebrauchsgütern erhöhte sich im Euroraum um 0,8 %, fiel jedoch in der EU28 um 0,9 %. Die Produktion von Verbrauchsgütern nahm im Euroraum um 0,5 % zu und verringerte sich in der EU28 um 0,3 %. Die Produktion im Energiesektor stieg um 0,4 % bzw. 0,2 %.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, stieg die Industrieproduktion in dreizehn Mitgliedstaaten und fiel in zehn. Die höchsten Anstiege meldeten Portugal (+8,2 %), Malta (+7,2 %) und die Tschechische Republik (+4,7 %) und die stärksten Rückgänge Estland (-3,5 %), Schweden (-2,8 %) und Lettland (-2,0 %).
Jahresvergleich
Gegenüber August 2012 fiel die Produktion von Gebrauchsgütern im August 2013 im Euroraum um 6,1 % und in der EU28 um 3,9 %. Die Produktion im Energiesektor ging um 3,0 % bzw. 4,1 % zurück. Die Produktion von Vorleistungsgütern verringerte sich im Euroraum um 2,8 % und in der EU28 um 1,4 %. Die Produktion von Verbrauchsgütern nahm in beiden Gebieten um 1,8 % ab. Die Produktion von Investitionsgütern sank im Euroraum um 1,4 % und in der EU28 um 0,7 %.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in vierzehn Mitgliedstaaten und stieg in neun an. Die stärksten Rückgänge meldeten Schweden (-7,9 %), Griechenland (-7,5 %), Irland (-5,9 %) und Italien (-4,6 %) und die höchsten Anstiege Rumänien (+6,0 %), die Slowakei (+4,3 %) und die Tschechische Republik (+4,2 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG