Industrieproduktion im Euroraum um 1,0 % gestiegen

Die saisonbereinigte Industrieproduktion stieg im März 2013 laut Schätzungen von Eurostat gegenüber Februar 2013 im Euroraum (ER17) um 1,0 % und in der EU27 um 0,9 %.

 

Anstieg von 0,9 % in der EU27

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 14.05.2013

 

Die saisonbereinigte Industrieproduktion stieg im März 2013 gegenüber Februar 2013 im Euroraum (ER17) um 1,0 % und in der EU27 um 0,9 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Februar nahm die Produktion um 0,3 % in beiden Gebieten zu.

 
Gegenüber März 2012 ging die Industrieproduktion im März 2013 im Euroraum um 1,7 % und in der EU27 um 1,1 % zurück.

 
Monatsvergleich

Gegenüber Februar 2013 stieg die Produktion im Energiesektor im März 2013 im Euroraum um 3,8 % und in der EU27 um 3,0 %. Die Produktion von Gebrauchsgütern nahm um 1,9 % bzw. 2,2 % zu. Die Produktion von Investitionsgütern erhöhte sich um 1,2 % in beiden Gebieten. Die Produktion von Vorleistungsgütern ging im Euroraum um 0,1 % und in der EU27 um 0,2 % zurück. Die Produktion von Verbrauchsgütern fiel um 0,7 % bzw. 0,2 %.

 
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten sechzehn eine ansteigende und sieben eine rückläufige Industrieproduktion. Die höchsten Anstiege meldeten Portugal (+5,3 %), die Niederlande (+4,5 %), Luxemburg (+4,0 %) sowie Estland und Malta (je +3,9 %) und die stärksten Rückgänge Slowenien (-2,9 %), Bulgarien (-2,3 %) und Irland (-2,2 %).

 
Jahresvergleich

Gegenüber März 2012 fiel die Produktion von Vorleistungsgütern im März 2013 im Euroraum um 4,6 % und in der EU27 um 4,0 %. Die Produktion von Investitionsgütern ging um 3,1 % bzw. 2,1 % zurück. Die Produktion von Verbrauchsgütern nahm im Euroraum um 3,1 % und in der EU27 um 1,8 % ab. Die Produktion von Gebrauchsgütern wies einen Rückgang von 2,2 % bzw. 0,7 % auf. Die Produktion im Energiesektor nahm im Euroraum um 9,2 % und in der EU27 um 6,7 % zu.

 
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in elf Mitgliedstaaten, stieg in elf an und blieb im Vereinigten Königreich stabil. Die stärksten Rückgänge meldeten Luxemburg (-6,9 %), Italien (-5,2 %), Irland (-4,1 %) und Bulgarien (-3,6 %) und die höchsten Anstiege die Niederlande (+11,1 %), Litauen (+8,4 %), Estland (+7,1 %) und Malta (+6,0 %).

 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG