Investitionsquote der Unternehmen im Euroraum auf 20,7 % und in der EU27 auf 20,2 % gefallen

Im vierten Quartal 2011 fiel die Investitionsquote der Unternehmen sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27 im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im Euroraum nahm die Gewinnquote der Unternehmen ab, da die Lohnkosten stiegen, während die Wertschöpfung leicht abnahm.

 

Gewinnquote der Unternehmen bei 38,1 % bzw. 37,7 %

Eurostat, Pressemitteilung vom 30.04.2012

 

Im vierten Quartal 2011 fiel die Investitionsquote der Unternehmen sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27 im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im Euroraum nahm die Gewinnquote der Unternehmen ab, da die Lohnkosten stiegen, während die Wertschöpfung leicht abnahm.

 

Diese Daten stammen aus saisonbereinigten vierteljährlichen Europäischen detaillierten Sektorkonten, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, und der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlicht werden.

 

Rückgang der Investitionsquote der Unternehmen in beiden Gebieten

Die Investitionsquote der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften lag im vierten Quartal 2011 in der EU27 bei 20,2 %, gegenüber 20,6 % im dritten Quartal 2011.

 

Im Euroraum lag die Investitionsquote im vierten Quartal 2011 bei 20,7 %, gegenüber 21,0 % im vorherigen Quartal, da die Bruttoanlageinvestitionen schneller fielen (-1,7 %) als die Wertschöpfung (-0,1 %). Lagerbestände (Vorleistungsgüter, Lieferungen und Fertigerzeugnisse) blieben nahezu unverändert, nachdem sie seit dem zweiten Quartal 2010 angestiegen sind.

 

Gewinnquote der Unternehmen stabil in der EU27, Rückgang im Euroraum

Die Gewinnquote der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften blieb im vierten Quartal 2011 in der EU27 unverändert bei 37,7 %.

 

Im Euroraum lag die Gewinnquote im vierten Quartal 2011 bei 38,1 %, gegenüber 38,4 % im vorherigen Quartal.

 

Dieser Rückgang war darauf zurückzuführen, dass das Arbeitnehmerentgelt (Löhne und Sozialbeiträge) und sonstige Produktionsabgaben abzüglich sonstiger Subventionen stiegen (+0,4 %), während die Wertschöpfung leicht fiel (-0,1 %).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG