Jährliche Inflation im Euroraum auf 0,8 % gesunken

Die jährliche Inflation im Euroraum lag lt. Eurostat im Dezember 2013 bei 0,8 %, gegenüber 0,9 % im November. Ein Jahr zuvor hatte sie noch 2,2 % betragen. Die monatliche Inflation betrug 0,3 % im Dezember 2013.

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 16.01.2014

 
Die jährliche Inflation im Euroraum lag im Dezember 2013 bei 0,8 %, gegenüber 0,9 % im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,2 % betragen. Die monatliche Inflation betrug 0,3 % im Dezember 2013.

 

Die jährliche Inflation in der Europäischen Union lag im Dezember 2013 bei 1,0 %, stabil verglichen mit November. Ein Jahr zuvor hatte sie 2,3 % betragen. Die monatliche Inflation betrug 0,3 % im Dezember 2013.

 

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht. Im Dezember 2013 wurden die niedrigsten jährlichen Raten in Griechenland (-1,8 %), Zypern (-1,3 %), Bulgarien (-0,9 %) und Lettland (-0,4 %) gemessen und die höchsten in Estland, Österreich und im Vereinigten Königreich (je 2,0 %) und in Finnland (1,9 %). Im Vergleich zum November 2013 ging die jährliche Inflation in neun Mitgliedstaaten zurück, blieb in vier unverändert und stieg in vierzehn an. Die niedrigsten Durchschnittswerte über zwölf Monate4 bis einschließlich Dezember 2013 verzeichneten Griechenland (-0,9 %), Lettland (0,0 %) sowie Bulgarien, Zypern, Portugal und Schweden (je 0,4 %) und die höchsten Werte Estland und Rumänien (je 3,2 %) sowie die Niederlande und das Vereinigte Königreich (je 2,6 %).

 

Der stärkste Aufwärtsimpuls auf die jährliche Inflationsrate des Euroraums kam von den Teilindizes Elektrizität (+0,11 Prozentpunkte), Tabak (+0,08) sowie Restaurants und Cafés (+0,05), während Telekommunikation (-0,14), Kraftstoffe für Verkehrsmittel (-0,13) sowie medizinische und paramedizinische Dienstleistungen (-0,07) am stärksten dämpfend wirkten.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG