Jährliche Inflationsrate im Euroraum im März 2015 auf -0,1 % gestiegen

Nach Angaben von Eurostat lag die jährliche Inflationsrate im Euroraum im März 2015 bei -0,1 %, gegenüber -0,3 % im Februar. Im März 2014 hatte die Rate 0,5 % betragen.

 

Anstieg in der EU auf -0,1 %

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 17.04.2015

 
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im März 2015 bei -0,1 %, gegenüber -0,3 % im Februar. Im März 2014 hatte die Rate 0,5 % betragen. Die jährliche Inflationsrate der Europäischen Union lag im März 2015 ebenfalls bei -0,1 %, gegenüber -0,3 % im Februar. Ein Jahr zuvor hatte sie 0,6 % betragen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Im März 2015 wurden in zwölf Mitgliedstaaten negative jährliche Raten gemessen. Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland (-1,9 %), Zypern (-1,4 %), Polen (-1,2 %), Bulgarien und Litauen (je -1,1 %) verzeichnet. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Österreich (0,9 %), Rumänien (0,8 %) und Schweden (0,7 %) verzeichnet. Im Vergleich zum Februar 2015 ging die jährliche Inflationsrate in drei Mitgliedstaaten zurück, blieb in drei unverändert und stieg in zweiundzwanzig an.

 

Der stärkste Aufwärtsimpuls für die jährliche Inflation des Euroraums kam von den Teilindizes Restaurants und Cafés (+0,11 Prozentpunkte, Pp.), Mieten (+0,09 Pp.) und Tabak (+0,07 Pp.), während Kraftstoffe für Verkehrsmittel (-0,44 Pp.), Flüssige Brennstoffe (-0,16 Pp.) und Telekommunikation (-0,06 Pp.) am stärksten senkend wirkten.

 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG