Jährlicher Anstieg der Arbeitskosten im Euroraum im vierten Quartal 2014 auf 1,1 % abgeschwächt

Die Arbeitskosten pro Stunde sind lt. Eurostat im vierten Quartal 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im Euroraum (ER18) um 1,1 % und in der EU28 um 1,4 % gestiegen. Im dritten Quartal 2014 hatten die Arbeitskosten pro Stunde im Euroraum um 1,4 % und in der EU28 um 1,5 % zugenommen.

 

In der EU28 auf 1,4 % verlangsamt

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 19.03.2015

Die Arbeitskosten pro Stunde sind im vierten Quartal 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im Euroraum (ER18) um 1,1 % und in der EU28 um 1,4 % gestiegen. Im dritten Quartal 2014 hatten die Arbeitskosten pro Stunde im Euroraum um 1,4 % und in der EU28 um 1,5 % zugenommen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Im Euroraum stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im vierten Quartal 2014 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,0 % und die Lohnnebenkosten um 1,2 %. Im dritten Quartal 2014 hatten die jährlichen Veränderungen für beide Komponenten +1,4 % betragen. In der EU28 stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im vierten Quartal 2014 um 1,4 % und die Lohnnebenkosten um 1,6 %. Im dritten Quartal 2014 hatten die jährlichen Veränderungen +1,4 % bzw. +1,7 % betragen.

Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweig
Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten pro Stunde im vierten Quartal 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 1,3 % in der Industrie, um 0,7 % im Baugewerbe, um 0,8 % im Dienstleistungssektor und um 1,2 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft. In der EU28 erhöhten sich die Arbeitskosten pro Stunde um 1,6 % in der Industrie, um 0,9 % im Baugewerbe, um 1,3 % im Dienstleistungssektor und um 1,4 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft.

Mitgliedstaaten
Im vierten Quartal 2014 wurden die höchsten jährlichen Anstiege der Arbeitskosten pro Stunde für die gesamte Wirtschaft in Rumänien (+7,9 %), Estland (+6,5 %), Lettland (+6,1 %), Litauen (+5,7 %) und der Slowakei (+5,1 %) verzeichnet. Rückgänge wurden in Portugal (-8,8 %), Zypern (-2,2 %), Kroatien (-0,5 %), Italien (-0,3 %) und Irland (-0,1 %) registriert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

 

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Quelle: DATEV eG