Laut Eurostat sind die Arbeitskosten pro Stunde im dritten Quartal 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im Euroraum (ER18) um 1,3 % und in der EU28 um 1,4 % gestiegen. Im zweiten Quartal 2014 hatten die Arbeitskosten pro Stunde in beiden Gebieten um 1,4 % zugenommen.
In der EU28 stabil bei 1,4 %
Eurostat, Pressemitteilung vom 17.12.2014
Die Arbeitskosten pro Stunde sind im dritten Quartal 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im Euroraum (ER18) um 1,3 % und in der EU28 um 1,4 % gestiegen. Im zweiten Quartal 2014 hatten die Arbeitskosten pro Stunde in beiden Gebieten um 1,4 % zugenommen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Im Euroraum stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im dritten Quartal 2014 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,4 % und die Lohnnebenkosten um 1,2 %. Im zweiten Quartal 2014 hatten die jährlichen Veränderungen +1,4 % bzw. +1,3 % betragen. In der EU28 stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im dritten Quartal 2014 um 1,4 % und die Lohnnebenkosten um 1,5 %, gegenüber +1,4 % für beide Komponenten im zweiten Quartal 2014.
Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweig
Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten pro Stunde im dritten Quartal 2014 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 1,7 % in der Industrie, um jeweils 1,0 % im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor und um 1,5 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft. In der EU28 erhöhten sich die Arbeitskosten pro Stunde um 2,1 % in der Industrie, um jeweils 1,2 % im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor und um 1,3 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft.
Mitgliedstaaten
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das dritte Quartal 2014 vorliegen, verzeichneten Estland (+6,3 %), die Slowakei (+5,7 %), Lettland (+5,4 %) sowie Griechenland und Rumänien (je +5,2 %) die höchsten jährlichen Anstiege der Arbeitskosten pro Stunde für die gesamte Wirtschaft. Rückgänge wurden in Zypern (-2,8 %), Irland (-0,8 %) und Kroatien (-0,3 %) verzeichnet.
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Quelle: DATEV eG