Nach Angaben von Eurostat sind die Arbeitskosten pro Stunde im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im Euroraum (ER17) um 1,4 % und in der EU28 um 1,2 % gestiegen.
In der EU28 auf 1,2 % gestiegen
Eurostat, Pressemitteilung vom 19.03.2014
Die Arbeitskosten pro Stunde sind im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal im Euroraum (ER17) um 1,4 % und in der EU28 um 1,2 % gestiegen. Im dritten Quartal 2013 hatten die Arbeitskosten pro Stunde in beiden Gebieten um 1,1 % zugenommen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Im Euroraum stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im vierten Quartal 2013 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,9 %, während die Lohnnebenkosten stabil blieben. Im dritten Quartal 2013 hatten die jährlichen Steigerungen 1,3 % bzw. 0,5 % betragen. In der EU28 stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im vierten Quartal 2013 um 1,6 % und die Lohnnebenkosten um 0,1 %, gegenüber +1,2 % bzw. +0,5 % im dritten Quartal 2013.
Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweig
Im Euroraum stiegen die Arbeitskosten pro Stunde im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 1,7 % in der Industrie, um 0,3 % im Baugewerbe, um 0,9 % im Dienstleistungssektor und um 2,1 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft. In der EU28 erhöhten sich die Arbeitskosten pro Stunde um 1,5 % in der Industrie, um 0,5 % im Baugewerbe, um 0,9 % im Dienstleistungssektor und um 1,7 % in der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft.
Mitgliedstaaten
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das vierte Quartal 2013 vorliegen, verzeichneten Estland (+7,2 %), Lettland (+5,9 %), Litauen (+5,7 %), Bulgarien (+4,3 %) und Polen (+3,9 %) die höchsten jährlichen Anstiege der Arbeitskosten pro Stunde für die gesamte Wirtschaft. Rückgänge wurden in Zypern (-6,5 %) und Portugal (-0,4 %) verzeichnet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG