In den Monaten Januar bis September 2015 meldeten die deutschen Amtsgerichte 17.393 Unternehmensinsolvenzen, das waren 4,4 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. So das Statistische Bundesamt.
Januar bis September 2015: 4,4 % weniger Unternehmensinsolvenzen
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 10.12.2015
Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es in den Monaten Januar bis September 2015 mit 3.205 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 2.890 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 2.053 Insolvenzanträge gemeldet.
Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für den Zeitraum Januar bis September 2015 auf rund 13,3 Milliarden Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatten sie bei knapp 20,2 Milliarden Euro gelegen.
Auf Basis der bisherigen Entwicklung rechnet das Statistische Bundesamt für das gesamte Jahr 2015 mit rund 23.300 Unternehmensinsolvenzen (2014: 24.085) und rund 80.000 Verbraucherinsolvenzen (2014: 86.298). Insgesamt werden rund 127.500 Insolvenzfälle (2014: 134.871) erwartet.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.
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Quelle: DATEV eG