Im Juli 2014 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber Juni 2014 im Euroraum (ER18) um 0,1 % und in der EU28 um 0,2 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.
Eurostat, Pressemitteilung vom 02.09.2014
Im Juli 2014 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber Juni 2014 im Euroraum (ER18) um 0,1 % und in der EU28 um 0,2 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Juni waren die Preise im Euroraum um 0,2 % und in der EU28 um 0,1 % gestiegen.
Im Juli 2014 gingen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber Juli 2013 im Euroraum um 1,1 % und in der EU28 um 1,3 % zurück.
Erzeugerpreise der Industrie auf dem Inlandsmarkt
Euroraum Industrie insgesamt EU28 Industrie insgesamt Euroraum Industrie insgesamt ohne Energie EU28 Industrie insgesamt ohne Energie Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat Der Rückgang um 0,1 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im Juli 2014 gegenüber Juni 2014 im Euroraum ist darauf zurückzuführen, dass die Preise für Energie um 0,6 % fielen, während die Preise für die übrigen Gruppen (Vorleistungsgüter, Investitionsgüter, Gebrauchsgüter und Verbrauchsgüter) stabil blieben. Infolgedessen blieben die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, ebenfalls stabil.
In der EU28 ist der Rückgang um 0,2 % auf einen Rückgang in Höhe von 0,9 % im Energiesektor zurückzuführen, während die Preise für Vorleistungsgüter, Investitionsgüter, Gebrauchsgüter und Verbrauchsgüter stabil blieben. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, blieben daher ebenfalls stabil. Die höchsten Rückgänge der Erzeugerpreise der Industrie verzeichneten Belgien (-0,9 %), Dänemark (-0,8 %), Griechenland (-0,7 %) und das Vereinigte Königreich (-0,6 %) und die höchsten Anstiege meldeten Estland (+1,7 %) und Zypern (+1,1 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Der Rückgang um 1,1 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im Juli 2014 gegenüber Juli 2013 im Euroraum ist darauf zurückzuführen, dass die Preise für Energie um 3,5 % und für Vorleistungsgüter um 0,7 % fielen, während sich die Preise für Verbrauchsgüter um 0,1 %, für Investitionsgüter um 0,4 % und für Gebrauchsgüter um 1,0 % erhöhten. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,1 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 1,3 % auf einen Rückgang in Höhe von 4,4 % im Energiesektor und von 0,6 % für Vorleistungsgüter zurückzuführen, während die Preise für Verbrauchsgüter um 0,1 %, für Investitionsgüter um 0,4 % und für Gebrauchsgüter um 0,8 % stiegen. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, blieben stabil.
Die höchsten Rückgänge der Erzeugerpreise der Industrie verzeichneten Belgien (-5,7 %), Litauen (-4,8 %) und die Slowakei (-2,9 %) und die höchsten Anstiege meldeten Lettland, Rumänien und Schweden (je +0,2 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG