Die Europäische Kommission hat am 21.03.2017 eine öffentliche Konsultation über die EU-Finanzaufsichtsbehörden gestartet. Die Europäische Bankenaufsicht (EBA), die Aufsicht für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) und die Wertpapieraufsicht (ESMA) sind ein Eckpfeiler der Reformen, die im Zuge der Finanzkrise eingeführt wurden.
Kommission fragt Öffentlichkeit: Wie funktionieren die EU-Finanzaufsichtsbehörden?
EU-Kommission, Pressemitteilung vom 21.03.2017
Eine stärker koordinierte und integrierte Finanzaufsicht wird durch die Weiterentwicklung und Integration der EU-Kapitalmärkte in der Kapitalmarktunion immer wichtiger. „Die EU muss ihre Anstrengungen verstärken, um besser integrierte, effizientere und stabilere Finanzmärkte zu schaffen“, sagte Valdis Dombrovskis, Vizepräsident für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion. „Eine solide und effiziente Finanzaufsicht ist der Schlüssel zu diesem Ziel.“
Eine allgemeine Überprüfung der europäischen Finanzaufsichtsbehörden ist für dieses Jahr vorgesehen und war bereits in den EU-Verordnungen zu ihrer Gründung angelegt. Die Konsultation läuft bis zum 16. Mai 2017.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der EU-Kommission.
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Quelle: DATEV eG