Die Konjunkturerwartungen für die Region Mittel- und Osteuropa inklusive der Türkei (CEE-Region) sind zum Jahresbeginn wieder etwas optimistischer. Der ZEW-Erste Group Bank Konjunkturindikator CEE steigt im Januar 2016 um 4,8 Punkte auf jetzt 4,9 Punkte.
ZEW, Pressemitteilung vom 21.01.2016
Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage in der CEE-Region sinkt im Januar 2016 um 16,7 Punkte auf ein Niveau von minus 5,2 Punkte. Eine große Mehrheit von 84,2 Prozent der Befragten nimmt die wirtschaftliche Lage in der Region als normal wahr.
Ablauf der Umfrage und Methodologie:
Der Finanzmarkttest CEE ist eine monatliche Umfrage unter Finanzmarktexperten, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, mit Unterstützung der Erste Group Bank AG, Wien, seit Juni 2007 durchführt. Ziel der Umfrage ist es, Indikatoren für das allgemeine Konjunkturklima für die Region Mittel- und Osteuropa (CEE) sowie Österreich zu entwickeln. Zur CEE-Region zählen Bulgarien, Kroatien, die Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien und seit Oktober 2010 die Türkei.
Im Einzelnen werden die Finanzmarktexperten nach der Beurteilung der aktuellen konjunkturellen Lage sowie nach ihren mittelfristigen Erwartungen für die entsprechenden Volkswirtschaften befragt sowie nach ihrer Einschätzung hinsichtlich der Entwicklung der Inflationsrate, der kurz- und langfristigen Zinsen, der Aktienkurse und der Wechselkurse auf Sicht von sechs Monaten. Die Experten geben bei ihren Antworten qualitative Tendenzeinschätzungen bezüglich der Veränderungsrichtung ab. Detaillierte Ergebnisse zu den einzelnen mittel- und osteuropäischen Staaten sowie zu Österreich enthält der „Financial Market Report CEE“, der vierteljährlich erscheint.
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Die Ergebnisse des ZEW-Erste Group Bank Konjunkturindikator CEE Januar 2016 im Detail finden Sie auf der Homepage des ZEW.
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Quelle: DATEV eG