Kredithürde steigt minimal

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland ist nach Angaben des ifo Instituts im Juli auf 15,4 Prozent gestiegen, nach 15,1 Prozent im Vormonat. Die Unterbietungstendenz der vergangenen Monate ist damit zunächst gestoppt. Für Unternehmen bestehen jedoch weiterhin so gut wie keine Probleme, sich mit Krediten zu finanzieren.

 

Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Juli 2015

 

 

ifo Institut, Pressemitteilung vom 30.07.2015

 

 
Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland ist im Juli auf 15,4 Prozent gestiegen, nach 15,1 Prozent im Vormonat. Die Unterbietungstendenz der vergangenen Monate ist damit zunächst gestoppt. Für Unternehmen bestehen jedoch weiterhin so gut wie keine Probleme, sich mit Krediten zu finanzieren.

 

Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Kredithürde auf 13,4 Prozent. Der Anteil der Firmen, die von Problemen bei der Kreditvergabe von Banken berichteten, nahm sowohl bei den großen (von 7,2 auf 9,5 Prozent) als auch bei den kleinen Firmen (von 18,4 auf 18,8 Prozent) zu. Bei den mittelgroßen Firmen blieb der Anteil mit 12,8 Prozent konstant.

 

Im Baugewerbe stieg die Kredithürde auf 19,5 Prozent. Im Handel hingegen sank sie mit 15,9 Prozent auf einen neuen Tiefstand.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Instituts.

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Quelle: DATEV eG