Bis zum Jahr 2030 wird sich das Welthandelsvolumen fast vervierfachen. Der Schritt auf ausländische Märkte ist daher eine große Chance für die deutschen Unternehmen, den die Außenwirtschaftsförderung des BMWi tatkräftig unterstützt.
„Made in Germany“ wird abgesichert
BMWi, Pressemitteilung vom 23.02.2016
Bundesminister Gabriel: „Unsere Unternehmen und ‚Made in Germany‘ sind international erfolgreich und wettbewerbsfähig. Hermesdeckungen helfen ihnen beim Auslandsgeschäft und geben nicht selten den Ausschlag für die Zusage von Großaufträgen. Eine oft entscheidende Planungssicherheit erhalten deutsche Unternehmen, die trotz schwieriger globaler Rahmenbedingungen Marktchancen nutzen wollen, durch Investitionsgarantien. Auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen nützen dieses Instrument der Außenwirtschaftsförderung. Damit sichern wir Arbeitsplätze hierzulande und tragen zur Stabilisierung in den Zielländern bei.“
Rund 75 Prozent der bewilligten Exportkreditgarantien betrafen Lieferungen und Leistungen in Schwellen- und Entwicklungsländer. In der Länderbetrachtung der weltweit vergebenen Deckungen gehören Russland (3,6 Mrd. Euro), die Vereinigten Staaten (2,6 Mrd. Euro), Ägypten (2,4 Mrd. Euro), Türkei (2,6 Mrd. Euro) und Italien (2,1 Mrd. Euro) zu den Top 5 Ländern. Die außergewöhnlich hohen Deckungsvolumina auf die Vereinigten Staaten und Italien kamen aufgrund einzelner Großprojekte im Schiffbausektor zustande.
Der regionale Schwerpunkt der Investitionsgarantien lag auf Projekten in Russland, auf das jede zweite neu übernommene Deckung entfiel, gefolgt von China, Indien, Kolumbien sowie Serbien. Aber auch für Projekte in seltener nachgefragten Ländern wie Indonesien, Peru und Tunesien hat der Bund Investitionsgarantien übernommen. Durch die erhobenen Gebühren und Entgelte hat sich das Instrument auch in 2015 selbst getragen. Die staatlichen Exportkreditgarantien erzielten erneut einen Jahresüberschuss von 344 Mio. Euro, der vollständig dem Bundeshaushalt zugeführt wurde.
Der Jahresbericht über Exportkreditgarantien aus dem Jahr 2015 mit detaillierten Angaben wird im Frühjahr 2016 auf der Internetseite des BMWi veröffentlicht.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BMWi.
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Quelle: DATEV eG