Durchschnittlich 58 Prozent der exportierenden Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes förderten in den Jahren von 2000 bis 2014 die Weiterbildung ihrer Beschäftigten. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
IAB, Pressemitteilung vom 03.03.2017
Diese Unterschiede wirken sich auch auf das Weiterbildungsengagement der Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes aus. Dabei konzentriert sich die Weiterbildung in den Exportbetrieben stärker als in den nicht exportierenden Betrieben auf bestimmte Bereiche und Gruppen von Personen. In den Jahren 2000 bis 2014 nahmen in Exportbetrieben, die sich an Weiterbildung beteiligten, durchschnittlich 29 Prozent aller Beschäftigten an Weiterbildungen teil, in den nicht exportierenden Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes waren es 40 Prozent. Im zeitlichen Verlauf stieg der Anteil jeweils: So wurden im Jahr 2014 in den Exportbetrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit Weiterbildungsengagement 37 Prozent der Mitarbeiter weitergebildet, bei den nicht exportierenden Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 45 Prozent. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft waren es 40 Prozent.
Größere Abweichungen zur Gesamtwirtschaft zeigen sich dagegen, wenn man nicht nur die Betriebe mit Weiterbildungsbeteiligung betrachtet, sondern die Weiterbildungsbeteiligung der Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes insgesamt mit der durchschnittlichen Weiterbildungsbeteiligung in der Gesamtwirtschaft vergleicht. Im Jahr 2014 nahmen 20 Prozent der Mitarbeiter im Verarbeitenden Gewerbe und 32 Prozent der Mitarbeiter in der Gesamtwirtschaft an einer betrieblich geförderten Weiterbildung teil.
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Quelle: DATEV eG