Moderater Anstieg der deutschen Exporte erwartet

Wie das ifo Institut mitteilt, muss sich die deutsche Wirtschaft auf etwas härtere Exportbedingungen einstellen. Sie kann aber weiter davon ausgehen, Zuwächse bei den Ausfuhren zu erzielen. Das Exportklima sank im März auf 0,14 Punkte, nach 0,22 Punkten im Februar.

 

Ergebnisse des ifo Exportklimas im März 2014

ifo Institut, Pressemitteilung vom 30.04.2014

Die deutsche Wirtschaft muss sich auf etwas härtere Exportbedingungen einstellen. Sie kann aber weiter davon ausgehen, Zuwächse bei den Ausfuhren zu erzielen. Das geht aus dem ifo Exportklima hervor, das das Münchener Wirtschaftsforschungsinstitut am 30.04.2014 veröffentlichte. Danach sank das Exportklima im März auf 0,14 Punkte, nach 0,22 Punkten im Februar. „Damit gehen wir für das erste Quartal von einem moderaten Anstieg der deutschen Exporte aus“, sagt ifo-Experte Christian Grimme.

 

Während sich die Stimmung bei den Unternehmen und Verbrauchern auf den meisten der 41 größten Exportmärkte verbesserte, verschlechterte sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands deutlich. „Ursache ist die Aufwertung des Euro vor allem gegenüber dem US-Dollar“, sagt Grimme. „Der Euro legte handelsgewichtet zum Vormonat um 0,6 Prozent gegen den Währungskorb zu, gegenüber dem Vorjahr sogar um 2,3 Prozent.“

 

Ein besonders stark positiver Impuls kam aus den Niederlanden: Die dortigen Firmen und Haushalte waren deutlich optimistischer gestimmt als noch im Vormonat. Aber wie schon in den vergangenen Monaten gab es keine nennenswerten Impulse aus dem asiatischen Raum. Insbesondere ist der Optimismus der chinesischen Unternehmen weiter getrübt.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Instituts.

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Quelle: DATEV eG