Die kommende Bundesregierung muss sich entschiedener als bisher für einen Abbau bürokratischer Lasten einsetzen. Das ist aus Sicht der Wirtschaft die zentrale Schlussfolgerung aus dem Ergebnis des veröffentlichten Jahresberichts des Normenkontrollrats.
BDA, BDI, DIHK, ZDH und Kreditwirtschaft zum NKR-Bericht
DIHK, Pressemitteilung vom 02.07.2013
Die kommende Bundesregierung muss sich entschiedener als bisher für einen Abbau bürokratischer Lasten einsetzen. Das ist aus Sicht der Wirtschaft die zentrale Schlussfolgerung aus dem Ergebnis des am 02.07.2013 veröffentlichten Jahresberichts des Normenkontrollrats (NKR).
Nötig sei ein ambitioniertes und vor allem quantifizierbares Abbauziel, das zu einer spürbaren Entlastung für Unternehmen führe und Freiräume für mehr Wachstum schaffe, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Deutschen Kreditwirtschaft.
Bürokratieabbau könne nur gelingen, wenn alle Beteiligten ihrer Verantwortung gerecht würden und gemeinsam an einem Strang zögen. Dass Anspruch und Realität hier noch weit auseinanderklafften, zeige beispielhaft die abermals vertagte Entscheidung des Vermittlungsausschusses zur Verkürzung der Aufbewahrungsfristen. „Das schadet der deutschen Wirtschaft“, warnen die Verbände.
Mit seinem kritischen Jahresbericht nehme der NKR seine Rolle als unabhängiger Beobachter und Treiber für eine bessere Rechtsetzung wirkungsvoll wahr, so die gemeinsame Einschätzung. „Der NKR sollte Vorbild für entsprechende Strukturreformen auf europäischer Ebene sein.“
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Quelle: DATEV eG