Wie das IfM Bonn mitteilt, erfolgten im ersten Halbjahr 2016 mehr Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen (+3,7 %) als im 1. Halbjahr 2015. Insgesamt betrachtet, sanken im gewerblichen Bereich die Existenzgründungen im 1. Halbjahr 2016 weiter (-5,7 %).
Positiver Effekt für den Arbeitsmarkt durch mehr Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen
IfM Bonn, Pressemitteilung vom 29.09.2016
Insgesamt betrachtet, sanken im gewerblichen Bereich die Existenzgründungen im 1. Halbjahr 2016 weiter (-5,7 %). Der sog. „Gründungssaldo“ – die Differenz aus Gründungen und Schließungen – bleibt damit weiterhin im negativen Bereich (-8.700), obwohl die Zahl der Unternehmensaufgaben um weitere 4,8 % gesunken ist.
Für die Gründungsentwicklung im gewerblichen Bereich sehen die IfM-Wissenschaftler vor allem zwei Ursachen: Zum einen bietet die wirtschaftliche Situation in Deutschland seit Jahren gut qualifizierten Erwerbsfähigen hervorragende Chancen, eine abhängige Beschäftigung zu finden. Zum anderen sorgen der strukturelle Wandel, der seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts zu beobachten ist, und die Tertiarisierung der Wirtschaft dafür, dass die Zahl der Existenzgründungen in den Freien Berufen steigt.
Diese gegenläufige Entwicklung zwischen dem gewerblichen Gründungsgeschehen und den Existenzgründungen in den Freien Berufen zeigt die jährliche Gesamt-Gründungsstatistik auf, die das IfM Bonn seit Juni 2016 auf seiner Homepage (www.ifm-bonn.org) anbietet.
Für die zweite Jahreshälfte 2016 erwartet das IfM Bonn, dass sich der Rückgang bei den gewerblichen Existenzgründungen tendenziell fortsetzt.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des IfM Bonn.
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Quelle: DATEV eG