Ressourceneffizienz genießt für die deutsche Wirtschaft absolute Priorität. Entgegen der Position der EU-Kommission sollte lt. Minister Rösler der Fokus hier jedoch noch mehr auf marktwirtschaftliche Anreizinstrumente statt auf staatliche Vorgaben gesetzt werden. Nur so könne die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen gestärkt werden.
BMWi, Pressemitteilung vom 20.09.2011
Die Europäische Kommission hat am 20.09.2011 ihre Roadmap für ein ressourceneffizientes Europa vorgestellt.
Hierzu Bundesminister Dr. Rösler: „Ressourceneffizienz genießt für die deutsche Wirtschaft absolute Priorität. Entgegen der Position der EU-Kommission sollte der Fokus hier jedoch noch mehr auf marktwirtschaftliche Anreizinstrumente statt auf staatliche Vorgaben gesetzt werden. Nur so können wir die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen stärken. Die weltweit steigende Nachfrage nach Rohstoffen hat bereits zu erheblichen Preisanstiegen geführt. Dies hat unmittelbare Folgen für die Produktionskosten. Eine weitere Kostensteigerung im Bereich der Ressourcennutzung durch zusätzliche Regulierungen und Steuern, wie sie die EU-Kommission jetzt vorschlägt, kann die Wettbewerbsposition der europäischen Wirtschaft massiv beeinträchtigen. Um Standortnachteile für die europäische Wirtschaft zu vermeiden, muss daher dringend ein internationaler Ansatz verfolgt werden.“
Die Roadmap ist Teil der „Europa 2020“ – Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wirtschaftswachstum und zielt auf eine grundlegende Umgestaltung der Wirtschaft in der Europäischen Union bis 2050 ab.
Vorgesehen ist eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen zur Veränderung von Konsumgewohnheiten und Produktionsverfahren, die im Weiteren noch konkretisiert werden sollen.
Quelle: BMWi
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