Im Juni 2015 fielen die Erzeugerpreise der Industrie lt. Eurostat gegenüber Mai 2015 im Euroraum (ER19) und in der EU28 um jeweils 0,1 %. Im Mai 2015 waren die Preise im Euroraum unverändert geblieben und in der EU28 um 0,1 % gestiegen.
Eurostat, Pressemitteilung vom 04.08.2015
Im Juni 2015 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber Mai 2015 im Euroraum (ER19) und in der EU28 um jeweils 0,1 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Mai 2015 waren die Preise im Euroraum unverändert geblieben und in der EU28 um 0,1 % gestiegen. Gegenüber Juni 2014 verringerten sich die Erzeugerpreise der Industrie im Juni 2015 im Euroraum um 2,2 % und in der EU28 um 2,7 %.
Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 0,1 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im Juni 2015 gegenüber Mai 2015 darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 0,2 % fielen, während die Preise für Vorleistungsgüter und Verbrauchsgüter unverändert blieben und für Investitionsgüter und Gebrauchsgüter jeweils um 0,1 % stiegen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, blieben unverändert.
In der EU28 ist der Rückgang um 0,1 % darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 0,3 % fielen, während die Preise für Vorleistungsgüter und Verbrauchsgüter unverändert blieben und für Investitionsgüter um 0,1 % und für Gebrauchsgüter um 0,2 % stiegen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, blieben unverändert.
Die stärksten Rückgänge der Erzeugerpreise der Industrie verzeichneten Litauen (-1,5 %), Dänemark, die Slowakei und Schweden (je -0,9 %), die höchsten Anstiege Spanien (+0,9 %), Estland (+0,6 %), Ungarn (+0,5 %) und Polen (+0,4 %).
Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Rückgang um 2,2 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im Juni 2015 gegenüber Juni 2014 auf einen Rückgang in Höhe von 7,0 % im Energiesektor, von 1,1 % für Verbrauchsgüter und von 0,6 % für Vorleistungsgüter zurückzuführen, während sich die Preise für Investitionsgüter um 0,7 % und für Gebrauchsgüter um 1,0 % erhöhten. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,4 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 2,7 % auf eine Abnahme in Höhe von 9,8 % im Energiesektor, von 1,1 % für Verbrauchsgüter und von 0,6 % für Vorleistungsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter um 0,8 % und für Gebrauchsgüter um 1,0 % stiegen. Die Erzeugerpreise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, verringerten sich um 0,3 %.
Die Erzeugerpreise der Industrie fielen in allen Mitgliedstaaten außer Luxemburg (+0,5 %). Die stärksten Rückgänge verzeichneten Litauen (-8,5 %), Dänemark (-7,3 %), das Vereinigte Königreich (-6,7 %), Zypern (-6,0 %) und die Niederlande (-5,8 %).
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
———————-
Quelle: DATEV eG