Rückgang der Erzeugerpreise der Industrie im Euroraum und in der EU28 um 0,1 % im April 2014 gegenüber März 2014

Laut Schätzungen von Eurostat fielen die Erzeugerpreise der Industrie im April 2014 gegenüber März 2014 sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 0,1 %. Der Rückgang im Euroraum ist darauf zurückzuführen, dass u. a. die Preise im Energiesektor um 0,7 % fielen.

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 04.06.2014

 

 
Im April 2014 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber März 2014 sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 0,1 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im März waren die Preise in beiden Gebieten um 0,2 % gesunken.

 

Im April 2014 gingen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber April 2013 im Euroraum um 1,2 % und in der EU28 um 1,1 % zurück.

 

Monatlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Der Rückgang um 0,1 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im April 2014 gegenüber März 2014 im Euroraum ist darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 0,7 % fielen. Gleichzeitig blieben die Preise für Vorleistungsgüter und Investitionsgüter stabil. Preise für Gebrauchsgüter erhöhten sich um 0,1 % und für Verbrauchsgüter um 0,2 %. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, stiegen um 0,1 %.

 

In der EU28 ist der Rückgang um 0,1 % auf einen Rückgang in Höhe von 0,5 % im Energiesektor zurückzuführen. Gleichzeitig blieben die Preise für Vorleistungsgüter, Investitionsgüter und Gebrauchsgüter stabil und die Preise für Verbrauchsgüter stiegen um 0,1 %. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, stiegen um 0,1 %.

 

Die höchsten Rückgänge verzeichneten Malta (-2,3 %), Belgien (-1,5 %) und Schweden (-0,6 %) und die höchsten Anstiege meldeten Rumänien (+1,7 %), Griechenland (+1,3 %) und Lettland (+0,7 %).

 

Jährlicher Vergleich nach industrieller Hauptgruppe und nach Mitgliedstaat
Der Rückgang um 1,2 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im April 2014 gegenüber April 2013 im Euroraum ist darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 3,3 % und für Vorleistungsgüter um 1,5 % fielen. Gleichzeitig erhöhten sich die Preise für Investitionsgüter um 0,3 %, für Verbrauchsgüter um 0,7 % und für Gebrauchsgüter um 0,8 %. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,3 %.

 

In der EU28 ist der Rückgang um 1,1 % auf einen Rückgang in Höhe von 3,3 % im Energiesektor und von 1,3 % für Vorleistungsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter um 0,4 % und für Verbrauchsgüter sowie Gebrauchsgüter um je 0,8 % stiegen. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, fielen um 0,1 %.

 

Die Erzeugerpreise der Industrie verringerten sich in nahezu allen Mitgliedstaaten. Die höchsten Rückgänge verzeichneten Belgien (-5,1 %), Zypern (-4,7 %), Estland und die Slowakei (je -4,6 %), Litauen (-3,7 %) und Kroatien (-3,0 %). Die einzigen Anstiege meldeten Rumänien (+1,1 %), Griechenland (+0,8 %), Spanien und Lettland (je +0,1 %), während die Preise in Schweden stabil blieben.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG