Im zweiten Quartal 2014 lag die Sparquote der privaten Haushalte im Euroraum lt. Eurostat bei 12,9 %, gegenüber 13,1 % im ersten Quartal 2014. In der EU28 betrug die Sparquote der privaten Haushalte 10,4 %, gegenüber 10,7 % im vorherigen Quartal.
Anstieg des realen Pro-Kopf-Einkommens der Haushalte im Euroraum um 0,2 %
Eurostat, Pressemitteilung vom 27.10.2014
Im zweiten Quartal 2014 lag die Sparquote der privaten Haushalte im Euroraum bei 12,9 %, gegenüber 13,1 % im ersten Quartal 2014. In der EU28 betrug die Sparquote der privaten Haushalte 10,4 %, gegenüber 10,7 % im vorherigen Quartal.
Diese Daten stammen aus saisonbereinigten vierteljährlichen detaillierten Europäischen Sektorkonten, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, und der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlicht werden.
Investitionsquote der privaten Haushalte in beiden Gebieten weiterhin auf niedrigem Niveau
In der EU28 lag die Investitionsquote der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2014 bei 7,8 %, stabil gegenüber dem ersten Quartal 2014. Im Euroraum betrug die Investitionsquote der privaten Haushalte 8,2 %, gegenüber 8,3 % im vorherigen Quartal.
Im Euroraum erhöhte sich das Einkommen der privaten Haushalte in nominalen Werten im zweiten Quartal 2014 um 0,2 % und der Konsum um 0,4 %, während die Investitionen (Bruttoanlageinvestitionen, größtenteils in Wohnungen) um 1,3 % zurückgingen.
Im Euroraum war der Anstieg des Einkommens der privaten Haushalte in nominalen Werten (+0,2 %) auf die positiven Beiträge der Löhne und der monetären Sozialleistungen (je +0,2 Pp.) sowie der sozialen Sachtransfers (+0,1 Pp.) zurückzuführen, während Steuern sowie Bruttobetriebsüberschuss und Selbständigeneinkommen (je -0,1 Pp.) einen negativen Einfluss hatten.
Reales Pro-Kopf-Einkommen im Euroraum erhöhte sich
Im Euroraum stieg das reale Pro-Kopf-Einkommen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2014 um 0,2 %, nach einem Rückgang um 0,4 % im vorherigen Quartal. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das nominale Pro-Kopf-Einkommen (+0,2 %) schneller anstieg als die Preise (+0,1 %). Der reale Pro-Kopf-Konsum der Haushalte nahm um 0,4 % zu.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG