Die Tarifverdienste – gemessen am Index der tariflichen Monatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen – waren im Jahr 2016 durchschnittlich 2,0 % höher als im Vorjahr. Damit wird das vorläufige Ergebnis bestätigt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist das der geringste Anstieg seit 2011 (+1,7 %).
Tarifverdienste 2016: +2,0 % gegenüber dem Vorjahr
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 01.03.2017
Überdurchschnittliche Tariferhöhungen gab es im Jahr 2016 bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (+3,0 %), wie beispielsweise Reisebüros, Zeitarbeit sowie Wach- und Sicherheitsdienstleistungen, in der Energieversorgung (+2,7 %) sowie im Handel (+2,5 %). Im Verarbeitenden Gewerbe stiegen die Tarifverdienste gegenüber 2015 um 2,1 %. In vielen weiteren Branchen lag die Tarifentwicklung im Durchschnitt, beispielsweise im Baugewerbe, im Gastgewerbe, bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie im Bereich „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“ (jeweils +2,0 %). Deutlich geringere Tariferhöhungen gab es in den Bereichen „Verkehr und Lagerei“ mit +1,2 % sowie „Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden“ mit +0,7 %.
Im vierten Quartal 2016 waren die Tarifverdienste einschließlich Sonderzahlungen um 2,2 % höher als im Vorjahresquartal. Überdurchschnittliche Tarifsteigerungen gab es im Vergleich zum vierten Quartal 2015 insbesondere in der Energieversorgung (+3,2 %) sowie bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (+3,1 %).
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.
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Quelle: DATEV eG