Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr im Juni 2014 i. H. von 16,8 Mrd. Euro

Nach ersten Schätzungen von Eurostat ergab sich für den Euroraum (ER18) im Juni 2014 ein Überschuss von 16,8 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +15,7 Mrd. im Juni 2013. Im Mai 2014 hatte der Saldo +15,4 Mrd. betragen, gegenüber +14,6 Mrd. im Mai 2013.

 

Überschuss von 2,9 Mrd. Euro für die EU28

 

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 18.08.2014

 

 
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im Juni 2014 ein Überschuss von 16,8 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +15,7 Mrd. im Juni 2013. Im Mai 2014 hatte der Saldo +15,4 Mrd. betragen, gegenüber +14,6 Mrd. im Mai 2013. Im Juni 2014 gegenüber Mai 2014 verringerten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,5 %, während die Einfuhren um 0,5 % stiegen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im Juni 2014 einen Überschuss von 2,9 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt auf, gegenüber +8,6 Mrd. im Juni 2013. Im Mai 2014 hatte der Saldo +0,5 Mrd. betragen, gegenüber +15,0 Mrd. im Mai 2013. Im Juni 2014 gegenüber Mai 2014 fielen die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,3 % und die Einfuhren um 0,1 %.

 

EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar bis Mai 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-145,4 Mrd. Euro im Januar-Mai 2014 gegenüber -156,6 Mrd. im Januar-Mai 2013) ebenso wie der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge (+101,6 Mrd., gegenüber +111,1 Mrd.).

 

Die höchsten Anstiege der EU28 Ausfuhren wurden mit China (+10 % im Januar-Mai 2014 gegenüber Januar-Mai 2013) und Südkorea (+8 %) registriert und die höchsten Anstiege der EU28 Einfuhren mit Südkorea (+10 %), der Schweiz und der Türkei (je +6 %). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Ausfuhren in die Schweiz (-22 %), nach Russland (-12 %) und nach Indien (-11 %) sowie bei den Einfuhren aus Russland (-8 %), Brasilien (-7 %) und Japan (-6 %) registriert.

 

Der Handelsüberschuss der EU28 mit den USA erhöhte sich (+41,8 Mrd. Euro im Januar-Mai 2014 gegenüber+37,8 Mrd. im Januar-Mai 2013), ging aber mit der Schweiz (+19,2 Mrd. gegenüber +38,0 Mrd.) und der Türkei (+8,3 Mrd. gegenüber +12,0 Mrd.) zurück. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-50,9 Mrd. gegenüber -53,0 Mrd.) und Russland (-38,6 Mrd. gegenüber -39,6 Mrd.) und blieb mit Norwegen stabil (-16,9 Mrd.).

 

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+84,0 Mrd. Euro im Januar-Mai 2014), gefolgt von den Niederlanden (+25,2 Mrd.), Irland und Italien (je +14,1 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-48,1 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-30,4 Mrd.), Spanien (-10,1 Mrd.) und Griechenland (-8,8 Mrd.).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG