Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 13,1 Mrd. Euro

Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum im September 2013 ein Überschuss von 13,1 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +8,6 Mrd. im September 2012. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 18.11.2013

 
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER17) im September 2013 ein Überschuss von 13,1 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +8,6 Mrd. im September 2012. Im August 2013 betrug der Saldo +6,9 Mrd., gegenüber +5,1 Mrd. im August 2012. Im September 2013 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) im Vergleich zum August 2013 um 1,0 %, während die Einfuhren um 0,3 % fielen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im September 2013 einen Überschuss im Warenverkehr mit der übrigen Welt von 0,6 Mrd. Euro auf, gegenüber -14,5 Mrd. im September 2012. Im August 2013 betrug der Saldo -2,4 Mrd., gegenüber -14,5 Mrd. im August 2012. Im September 2013 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) im Vergleich zum August 2013 um 0,2 %, während die Einfuhren um 0,2 % fielen.

 

EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar bis August 2013

Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-255,5 Mrd. Euro im Januar-August 2013 gegenüber -280,8 Mrd. im Januar-August 2012), während der Überschuss für Industrieerzeugnisse anstieg (+260,4 Mrd. gegenüber +227,9 Mrd.).

 

Die Einfuhren in die EU28 aus den wichtigsten Partnerländern verringerten sich im Januar-August 2013 gegenüber Januar-August 2012, außer aus der Türkei (+4 %) und aus Indien (0 %). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Einfuhren aus Japan (-17 %), Brasilien (-15 %) und Norwegen (-11 %) registriert. Im Hinblick auf die Ausfuhren der EU28 zeigten sich unterschiedliche Tendenzen. Die höchsten Zunahmen wurden bei Ausfuhren in die Schweiz (+32 %) und die Türkei (+5 %) verzeichnet und die deutlichsten Rückgänge bei Ausfuhren nach Indien (-4 %) sowie in die USA und nach Japan (je -3 %).

 

Der Handelsüberschuss der EU28 mit der Schweiz erhöhte sich deutlich (+56,2 Mrd. Euro im Januar-August 2013 gegenüber +23,8 Mrd. im Januar-August 2012) und wies mit den USA (+59,9 Mrd. gegenüber +56,2 Mrd.), der Türkei (+19,4 Mrd. gegenüber +17,9 Mrd.) und Brasilien (+5,0 Mrd. gegenüber +0,4 Mrd.) einen etwas moderateren Anstieg auf. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-85,1 Mrd. gegenüber -96,1 Mrd.), Russland (-58,6 Mrd. gegenüber -59,9 Mrd.), Norwegen (-27,7 Mrd. gegenüber -36,2 Mrd.) und Japan (-1,4 Mrd. gegenüber -7,4 Mrd.).

 

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+127,8 Mrd. Euro im Januar-August 2013), gefolgt von den Niederlanden (+36,0 Mrd.), Irland (+25,3 Mrd.), Italien (+19,3 Mrd.) und Belgien (+11,4 %). Frankreich (-50,1 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt vom Vereinigten Königreich (-44,5 Mrd.) und Griechenland (-12,9 Mrd.).

 

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Quelle: DATEV eG