Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 194,8 Mrd. Euro

Nach ersten Schätzungen von Eurostat ergab sich für den Euroraum im Dezember 2014 ein Überschuss von 24,3 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +13,6 Mrd. im Dezember 2013. Im Dezember 2014 gegenüber November 2014 verringerten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 1,1 % und die Einfuhren um 2,4 %.

 

Überschuss von 24,2 Mrd. Euro für die EU28

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 16.02.2015

 
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im Dezember 2014 ein Überschuss von 24,3 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +13,6 Mrd. im Dezember 2013. Im November 2014 hatte der Saldo +21,2 Mrd. betragen, gegenüber +16,5 Mrd. im November 2013. Im Dezember 2014 gegenüber November 2014 verringerten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 1,1 % und die Einfuhren um 2,4 %. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im Dezember 2014 einen Überschuss von 12,4 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt auf, gegenüber +8,1 Mrd. im Dezember 2013. Im November 2014 hatte der Saldo +10,5 Mrd. betragen, gegenüber +2,5 Mrd. im November 2013. Im Dezember 2014 gegenüber November 2014 fielen die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 1,8 % und die Einfuhren um 1,3 %.

 

Im Jahr 2014 erzielte der Euroraum einen Überschuss von 194,8 Mrd. Euro im Warenverkehr, gegenüber +152,3 Mrd. im Jahr 2013. Die EU28 verzeichnete im Jahr 2014 einen Überschuss von 24,2 Mrd., gegenüber +51,8 Mrd. im Jahr 2013.

 

EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar bis November 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-309,8 Mrd. Euro im Januar-November 2014 gegenüber -348,5 Mrd. im Januar-November 2013) ebenso wie der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge (+234,9 Mrd., gegenüber +249,8 Mrd.).

 

Die höchsten Anstiege der EU28 Ausfuhren wurden mit China (+11 % im Januar-November 2014 gegenüber Januar-November 2013), Südkorea (+8 %) und den Vereinigten Staaten (+6 %) registriert und die höchsten Anstiege der EU28 Einfuhren mit Südkorea und China (je +8 %) sowie der Türkei (+7 %). Die deutlichsten Rückgänge der EU28 Ausfuhren wurden mit der Schweiz (-18 %), Russland (-13 %) und Brasilien (-8 %) verzeichnet und die deutlichsten Rückgänge der EU28 Einfuhren mit Russland (-10 %), Norwegen (-7 %) und Brasilien (-6 %).

 

Der Handelsüberschuss der EU28 erhöhte sich mit den USA (+96,4 Mrd. Euro im Januar-November 2014 gegenüber +85,9 Mrd. im Januar-November 2013), ging aber mit der Schweiz (+39,4 Mrd. gegenüber +70,4 Mrd.) und der Türkei (+18,5 Mrd. gegenüber +25,2 Mrd.) zurück. Das Handelsdefizit der EU28 stieg mit China (-126,2 Mrd. gegenüber -121,7 Mrd.), verringerte sich jedoch mit Russland (-73,4 Mrd. gegenüber -78,4 Mrd.) und Norwegen (-30,8 Mrd. gegenüber -36,8 Mrd.).

 

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+201,8 Mrd. Euro im Januar-November 2014), gefolgt von den Niederlanden (+57,5 Mrd.), Italien (+37,1 Mrd.), Irland (+32,2 Mrd.), der Tschechischen Republik (+15,4 Mrd.) und Belgien (+13,6 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-121,1 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-67,5 Mrd.), Spanien (-23,0 Mrd.) und Griechenland (-18,9 Mrd.).

 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG